
Meistertitel für TSV-Judoka
Gleich mit zwei Oberpfalzmeisterinnen und drei Vize-Oberpfalzmeistern in der Altersklasse U- 11 kann sich die Judoabteilung in die Sommerferien verabschieden.
Angelika Holz und Sarah Dirmeier zeigten bei der Oberpfalzmeisterschaft der U- 11 in Tiefenbach einmal mehr, dass die TSV-Judoka bei der Vergabe von Titeln ein gewaltiges Wörtchen mitzureden haben.
Sarah Dirmeier, Julia Papenheim und Angelika Holz
Ebenfalls Vizemeister bei der männlichen Jugend wurde überraschend Fabian Horsch. Er betritt zwar erst sein zweites Turnier, konnte sich aber gegen Samuel Jorgenson vom JV Sulzbach-Rosenberg behaupten und gewann. Lediglich Sebastian Drosdzoll vom TB Weiden war eine Nummer zu groß für den TSV-Judoka.

(v.l.n.r.) Fabian Horsch, Marco Boy, Michael Scharf und Roman Papenheim
Marco Boy zeigte einmal mehr, was er kann. Er wurde, bedingt durch die Niederlage gegen Alexander Paul vom 1. FC Neunburg, ebenfalls Vizemeister seiner Gewichtsklasse. Roman Papenheim belegte in der gleichen Gewichtsklasse Platz3.
Ebenfalls als Neuling in den Reihen der TSV-Judoka zeigte Michael Scharf auf der Matte gute Ansätze und belegte letztendlich den 5. Platz.
Trainer und Abteilungsleiter waren hoch zufrieden mit den Leistungen der TSV-Judoka und sehen zuversichtlich in die Zukunft.
Erfolgreich und gesellig – Judoka des TSV1880 Schwandorf
Ranglistenturnier in Freystadt und Judoausflug
Bereits am vorletzten Wochenende fand in Freystadt ein Ranglistenturnier für die Judoka der Oberpfalz in den Altersklassen U- 11 und U -14. Eindrucksvoll konnten sich auch die Judoka des TSV Schwandorf in Szene setzen.
Zunächst waren am Samstag die Mädchen an der Reihe. Sarah Dirmeier (U- 11)musste gegen drei Gegnerinnen beweisen, was sie so drauf hat. Im ersten Kampf musste sie sich mit Angelika Thurn aus Grafenwöhr auseinandersetzen was aber für Sarah kein großes Problem darstellte. Regelrecht fliegen lernte ihre nächste Kontrahentin, Christina Niebler vom TuS Kastl. Nach rund einer halben Minute und zwei lehrbuchhaften O-goshi, die nicht nur die Gegnerin überraschte, hatte Sarah auch den Sieg in der Tasche. Im letzten Kampf besiegte sie ebenso beeindruckend Susanne Schubert vom SC Eschenbach und landete souverän auf Platz 1.
Gleich vier Gegnerinnen warteten auf Angelika Holz (U- 11). Mit Laura Kiener (FC Schwarzenfeld), Luisa Goller (FC Weiden Ost) sowie Rebecca Federl (TuS Kast) hatte sie jedoch wenig Probleme und siegte jeweils vorzeitig. Alina Pregler vom FC Rötz war Angelikas stärkste Gegnerin. Und so brauchte die Schwandorferin fast die gesamte Kampfzeit, bis sie auch in diesem Kampf siegte und ebenfalls Platz 1 belegte.
Ebenfalls in der U-11 kämpfte Julia Papenheim. Gegen Anna Kraus (FC Rötz) und Jasmin Obergaßner (FC Schwarzenfeld) ertrotze sie jeweils ein Unentschieden, bevor sie gegen Nicole Hasenkopf (FC Schwarzenfeld) siegte. Durch die schlechtere Unterbewertung (nur 4 Punkte) erreichte sie den 2. Platz.

Die U- 11 Mädchen
Für Evi Sterr, die dieses Jahr zum ersten mal in der Altersklasse U- 14 kämpft, waren Tamina Kammerer ((JC Weiden) und Jennifer Frank (ASV Neumarkt) noch eine Nummer zu groß. Aber Evi konnte Sophia Kostjuk vom TB Weiden besiegen, und durfte sich über Platz 3 freuen.
Bei den Jungs am Sonntag konnte sich Marco Boy in der U- 11 gegen seine Gegner durchsetzen, belegte aber, bedingt durch die Unterbewertung „nur“ Platz 2. Auf Platz 3 landete sein Bruder Julian. Er verlor die ersten beiden Kämpfe, konnte sich aber steigern, so dass er die beiden letzten Begegnungen jeweils durch Ippon für sich entscheiden konnte.
Dimitri Schwetz überraschte in der Altersklasse U- 14, in der ebenso wie die anderen TSV´ler im ersten Jahr antrat. 3 Gegner warteten auf das Leichtgewicht. Die ersten beiden Kämpfe konnte Dimitri durch Haltegriffe nach nur kurzer Kampfzeit für sich entscheiden. Im dritten Kampf brauchte er aber fast die ganze Zeit, um dann doch noch 20 Sekunden vor Schluss mit einem O-soto-gari den ersten Platz zu sichern.
Leevi Sterr erging es ähnlich wie tags zuvor Julia Papenheim. Er verpasste den ersten Platz auch nur durch die schlechtere Unterbewertung und kam auf Platz 2.
Die Weiteren Platzierungen: Martin Wilhelm und Nico Kiener jeweils Platz 5.
Nach diesen hervorragenden Leistungen hatten sich alle eine kleine Abwechslung vom Judo-Alltag verdient. Und so charterte die Judo-Abteilung am letzten Samstag einen großen Bus für den jährlichen Judoausflug. Diesmal ging es in den Bayerischen Wald. Zunächst fuhren wir nach Bodenmais. Im Silberbergwerk wartete nach der Fahrt mit der Sesselbahn bereits ein Führer auf die Gruppe. Nach der Ausgabe von Umhang und Schutzhelm erfuhren dann Jung und Alt, wie früher im Bergbau gearbeitet wurde. Teilweise in gebückter Haltung konnte in den Stollen altes Bergbauwerkzeug und –Maschinen bestaunt werden. Und den Erklärungen des Führers lauschten die Großen und die Kleinen gerne. Wieder aus dem Berg herausgekommen, ging es dann mit der Sommerrodelbahn wieder ins Tal. Selbstverständlich blieb es nicht bei einer Fahrt mit den rasanten Schlitten. Zum Mittagessen ging es dann weiter nach Lohberg. Gestärkt konnten sich dann alle Teilnehmer rund 3 Stunden im Tierpark die Beine vertreten und u. a. auch junge Wölfe bestaunen. Um 17.00 Uhr fuhr der Bus wieder Richtung Heimat, wo die ganze Gruppe um halb sieben eintraf. An den Gesichtern der Eltern, Verwandten und vor allem den Kindern konnte man ablesen, dass alle Spaß an dem Ausflug hatten.

Die Judo-Reisegruppe im Bayerischen Wald zusammen mit Trainer Herbert Messer (links hinten) und Abteilungsleiter Wolfgang Baumann (rechts vorne).
TSV-Judoka erfolgreich in die Osterferien
Mehr als erfolgreich gehen die Judoka des TSV 1880 Schwandorf in die Oswterferien. Schon fast planmäßig siegte die bayerische Meisterin Nina Dirmeier nach schwerer Verletzung, sie hatte auf der süddt. Meisterschaft u. a.eine Gehirnerschütterung davongetragen, gegen Jaswmin Blüsch beim RLT der FU 17 und sicherte sich den 1. Platz. Somit ist auch ihre erneute Kandidatur zur Sportlerin des Monats wieder gerechtfertigt. Bei der männlichen Jugend in dieser Altersklasse schlug sich Matthias Trummet in seinem allerersten Turnier tapfer und belegte Platz 4.
Bei der männlichen U- 14 lief es "durchwachsen". Hier belegten Martin Wilhelm und Nico Kiener jeweils 3. Plätze. Auf Platz 4 landeten Leevie Sterr, Ewald Holz und Dimitri Schwetz. Florian Trummet, für ihn war es ebenfalls sein erstes Turnier, kämpfte sehr gut und zeitgte gute Ansätze. Am Schluß reichte es für ihn zu Platz 5.
Auch in der Alersklasse U- 11 zeigten die Jüngsten, was sie so drauf haben. Sarah Dirmeier, deie jüngere Schwester von Nina, scheint es dieser nachzumachen. Mit Christina Schwager vom Ausrichter Detag Wernberg, Emily Wolfinger (JC Weiden) Sophie Berger (JKC Kümmersbruck) sowie Lucia Hausner (JC Weiden) warteten gleich vier Gegner auf Sarah. Aber alle vier mussten sich der Schwandorferin geschlagen geben, sodaß Sarah ungeschlagen den 1. Platz belegte.
Nicht weniger einfach hatte es Angelika Holz. Mit Julia Trif und Celine Hebling (beide JKC Kümmersbruck) standen ihr ebenfalls zwei starke Gegnerinnen gegenüber. Aber auch Angelika ließ keinen Zweifel daran, wer die Bessere ist und belegte ebenfalls Platz 1.
Etwas unglücklichkämpfte Julia Papenheim, konnte aber Angelique Hartwig vom FC Weiden Ost besiegen und belegte einen guten 3. Platz.
Bei den Jungs trafen gleich drei Schwandorfer in einer Gruppe zusammen mit Dominik Leykauf (TSV Freystadt) und Christopher Eichler (JKC Kümmersbruck) aufeinander. Marco Boy gewann alle 4 Kämpfe und belegte Platz 1. Roman Papenheim unterlag lediglich seinem Vereinskameraden Marco und konnte sich Platz 2 sichern. Auf Platz 4 in dieser Gruppe kam in seinem ersten Kampf Stefan Trummet. Fabian Horsch erreichte in seiner Gruppe Platz 2, Julian Boy und Michael Scharf erreichten Platz 3. für alle drei war es ebenfalls das erste Turnier. Daniel Bär belegte Platz 4.
Zum ersten Mal konnte der TSV 1880 Schwandorf mit Dimitri Schwetz, Ewald Holz, Nico Kiener, Florian Trummet, Martin Wilhelm und Leevi Sterr auch eine Mannschaft in der männlichen U- 14 an den Start schicken. Und die Jungs schlugen sich wacker. Die Mannschaft des TuS Kastl wurde klar besiegt. Aber die KG Rötz/Furth und die Mannschaft des JKC Kümmersbruck waren dann doch eine Nummer zu groß. Aber Platz drei reicht zur Qualifikation für die nordbayerische Mannschaftsmeisterschafrt am 17.4. in Münchberg.

Die Mannschaft der MU- 14 zusammen mit Trainer Herbert Messer (links hinten) und Abteilungsleiter Wolfgang Baumann (rechts hinten).
Bayerische Meisterschaft für Nina Dirmeier
Die bayerische Judo-Elite der weiblichen Altersklasse U- 17 traf sich am vergangenen Sonntag zur bayerischen Einzelmeisterschaft in Wettstetten. Mit dabei war auch die Schwandorferin Nina Dirmeier, die, wie berichtet, bereits Oberpfalzmeisterin und nordbayerische Vizemeisterin geworden war. Und es war keine leichte Aufgabe, die in Wettstetten auf Nina wartete.
Bereits im ersten Kampf musste sie gegen Lisa Malinek vom JC Freising zeigen, was sie kann. Es dauerte auch rund zwei Minuten, bis es Nina gelang, ihre Gegnerin in einem Haltegriff zu fixieren. Malinek konnte sich nicht mehr befreien und so ging dieser Kampf an Nina Dirmeier.
Auch der zweite Kampf gegen Franziska Beck vom TV 64 Landshut forderte Nina bald drei Minuten alles ab. Als die Landshuterin jedoch in einen Würgegriff von Nina geriet, musste sie den Kampf aufgeben.
Im dritten Kampf gegen Julia Pillmayer vom TF Kaufbeuren ging es sehr schnell, denn gleich in den ersten Sekunden war anscheinend Julia noch nicht ganz wach. Nina konnte ihre Gegnerin mühelos zu Boden bringen und gewann auch diesen Kampf mit Ippon. Somit stand Nina im Finale.
Bettina Feigl hieß die Gegnerin. Und man konnte bereits in deren vorherigen Kämpfen beobachten, dass sie zu den stärksten gehört, die in Wettstetten angetreten sind. Aber Nina Dirmeier konnte zunächst eine kleine Wertung (Yuko) gegen die Grafenauerin erzielen. Dadurch aufmerksam geworden, steigerte sich Bettina Feigl in der Folgezeit und ging nach rund zwei Minuten durch Waza-ari (Halber Punkt) in Führung. Diese Führung verteidigte sie bis kurz vor Schluss. Doch Nina konnte 10 Sekunden vor Kampfende noch einen Überraschungsangriff starten, mit dem die Grafenauerin nicht mehr gerechnet hat und diesen mit Ippon für sich entscheiden.
Damit wurde Nina Dirmeier nach 2008 bereits zum zweiten Mal bayerische Meisterin und qualifizierte sich natürlich dadurch auch für die süddt. Meisterschaft am kommenden Wochenende in Pforzheim.

Nina Dirmeier (rechts im Bild) in ihrem zweiten Kampf gegen Franziska Beck (TV 64 Landshut)
Jahreswechsel bei der Judoabteilung
Bereits vor Weihnachten fand die Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier der Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf e. V. statt. Weit über 50 Judoka, Eltern, Trainer und Funktionäre kamen, um das Neueste aus der Abteilung zu erfahren.
Abteilungsleiter Wolfgang Baumann bedankte sich bei den ausscheidenden Mitgliedern der Abteilungsleitung Antje und Heinz Ettl (Schriftführerin bzw. Kassenprüfer) sowie Anna Wilhelm (Kasse) für die geleistete Arbeit.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurden Wolfgang Baumann als Abteilungsleiter, Petra Dirmeier (stv. Abteilungsleiterin) und Stefan Schürbesmann (Jugendleiter) bestätigt. Neu gewählt wurden Anita Messer (Kassenreferentin), Eduard Holz (stv. Jugendleiter), Anna Wilhelm (Schriftführerin) und Barbara Baumann (Kassenprüferin) jeweils einstimmig gewählt.
Auch die Erfolge wurden vom Abteilungsleiter gebührend geehrt. Sara Dirmeier, Angelika Holz und Leevi Sterr erhielten für ihre Titel als Oberpfalzmeister jeweils eine kleine Skulptur und einen Gutschein zum Shoppen. Im Anschluss hatte dann der Nikolaus Geschenke für die Judoka und Trainer dabei. Auf der Sportgala der Stadt Schwandorf ging der Ehrungsmarathon für die drei Oberpfalzmeister weiter. Im Rahmen einer sehr schönen Veranstaltung nahmen die Judoka zusammen mit vielen anderen Sportlern die Glückwünsche der Stadt Schwandorf entgegen.
So erfolgreich das Jahr 2009 endete, so ging es gleich nach den Weihnachtsferien weiter. Nina Dirmeier, die sich letztes Jahr in der neuen Altersklasse erst einmal etablieren musste, meldete sich eindrucksvoll zurück. Bei der Oberpfalzmeisterschaft in Rötz gewann sie klar gegen Jasmin Blüsch (FC Rötz) und wurde somit Oberpfalzmeisterin. Auch auf der nordbayerischen Meisterschaft der FU- 17 in Hof am vergangenen Wochenende zeigte Nina, dass dieses Jahr mit ihr zu rechnen ist. Hatte sie in der ersten Rund noch glücklich ein Freilos bekommen, so wartete in der zweiten Runde bereits Casandra Hobler vom TSV Altenfurt. Nina ging zunächst durch eine kleine Wertung (Yuko) in Führung. In der Folgezeit machte es die Altenfurterin schwer für Nina Dirmeier. Aber als Nina ihre Gegnerin gleich zweimal mit einem Haltegriff auf der Matte "festnagelte" , war dieser Kampf zu Gunsten der Schwandorferin entschieden. In der nächsten Begegnung traf Dirmeier dann auf eine gute Bekannte, nämlich wieder auf die Rötzerin Jasmin Blüsch. Sie hatte, wie bereits bei der Oberpfalzmeisterschaft, auch hier wenig Chancen und musste sich nach rund einer Minute Kampfzeit wiederum geschlagen geben. Im Finale musste sich Nina Dirmeier dann mit Annalena Bauer von der TG Höchberg auseinandersetzen. Nina konnte lange mit der äußerst erfahrenen Athletin im letzten Jahr dieser Altersklasse mithalten. Am Ende siegte die Höchbergerin jedoch verdient. Nina wurde somit nordbayerische Vizemeisterin und freut sich nun schon auf die bayerische Meisterschaft in 2 Wochen in Wettstetten.

Nina Dirmeier in Hof
TSV-Judoka auf Siegeskurs
Nicht weniger als acht U-11-Judoka waren am vergangenen Samstag in Tiefenbach beim Ranglistenturnier am Start. Und sie machten dem TSV 1880 Schwandorf e. V. alle Ehre.
Bei den Jungs besiegte Marco Boy Johannes Feldmeier vom SV Tiefenbach, Max Wittmann (JKC Kümmersbruck) und seinen Vereinskameraden Roman Papenheim. Lediglich Henry Rockstroh vom Henger SV war eine Nummer zu groß für Marco. Er belegte einen guten zweiten Platz, ebenso wie Leevi Sterr, der sich gegen Fabian Schmid (Neunburg v. W.) und Daniel Bär vom TSV durchsetzen konnte. Christoph Biederer konnte Leevi als einziger besiegen. Die weiteren Platzierungen bei der männlichen Jugend: Roman Papenheim Platz 3 und Daniel Bär Platz 4.
Bei der weiblichen Jugend konnten sich Sarah Dirmeier und Angelika Holz eindrucksvoll in Scene setzen.
Angelika setzte sich gegen Anna-Lena Dietlinger vom SV Tiefenbach und Julia Trif vom JKC Kümmersbruck klar durch. Celine Hebling von Bushido Amberg trotze ihr zwar ein 3:3 ab, jedoch reichte es in der Endabrechnung für Platz 1.
Sarah Dirmeier ließ ebenso keinen Zweifel an ihren Qualitäten. Gloria Gillar vom TSV Detag Wernberg, Janette Bärnreuther (Henger SV), Sophie Berger (JKC Kümmersbruck) und die härteste Konkurrentin Lea Hafenbradl (ebenfalls JKC) hatten diesmal nicht den Hauch einer Chance. Sarah besiegte alle vier ohne eine Gegenwertung.
Durch diese hervorragenden Leistungen und den Leistungen dieses Jahres haben Sarah Dirmeier, Angelika Holz und Leevi Sterr gute Chancen, Plätze in der Top-Ten-Wertung der Oberpfalz zu erreichen . Die Entscheidung hierüber fällt am 07./08.11.09 in Burglengenfeld beim Top-Ten-Turnier.

Haben gut lachen: die weiblichen TSV-Judoka
4. Beginner-Meeting in Schwandorf
Am vergangenen Samstag war es wieder einmal soweit. Die Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf hat die jüngsten Judoka aus der Oberpfalz zum 4. Beginner-Meeting zu sich eingeladen. Teilnehmen konnten alle Judoka der Jahrgänge 1999 - 2004, die an Ranglistenturnieren und Meisterschaften entweder wegen des Alters oder der Graduierung noch nicht dabei sein durften. Und über 80 Wettkämpfer kamen, um ihre Kräfte mit anderen zu messen.
Bevor die ersten Aktiven mit Eltern und Betreuern bereits eine Stunde vor Wiegebeginn eintrafen, bauten viele fleißige Hände seit dem frühen Morgen 2 Mattenflächen nebst dem dazugehörigen Equipment in der TSV- Halle auf.
Nervosität und Anspannung war in die kleinen Gesichter geschrieben. Für viele war es ja das erste Mal, dass sie Gegner hatten, die nicht aus dem eigenen Verein kamen. Und die große Frage bei vielen war: was können die, das ich nicht kann?
Gekämpft wurde jeweils in drei Altersklassen in gewichtsnahen Gruppen. So hatten alle die gleichen Chancen. Zunächst wurden die Kleinen durch TSV-Trainer Herbert Messer und Thomas Kraus (Trainer beim 1. JC Weiden) gemeinsam aufgewärmt, bevor Abteilungsleiter Wolfgang Baumann die Judoka und ihre Eltern und Betreuer offiziell begrüßte. Als Kampfrichterinnen und Kampfrichter fungierten Irene Hirsch (JKC Kümmersbruck), Werner Bühler (TV Furth i. W.), Karl Baumgärtner (FC Schwarzenfeld) und Dr. Jörg Pfeil (SV Nittendorf).


Die Anspannung stieg natürlich, als die ersten Begegnungen begannen. Teilweise wusste man nicht, ob die kleinen Judoka oder die mitgereisten Eltern und Betreuer nervöser waren.
Auch vom TSV 1880 Schwandorf waren 1 Mädchen und 6 Buben am Start. Und sie zeigten eindrucksvoll, was sie alles im Training gelernt hatten.
Julian Boy und Florian Trummet gewannen alle Kämpfe vorzeitig und belegten jeweils die ersten Plätze. Platz zwei erreichte Fabian Horsch. Stefan Trummet, Eddi Vargas und Michael Scharf konnten jeweils die Bronzemedaille entgegen nehmen.


Bei den Mädchen erreichte Laura Widenmayer den ersten Platz in ihrer Gruppe.
Weitgehend arbeitslos blieb glücklicherweise die BRK-Bereitschaft Schwandorf. Sie hatten nur kleinere Blessuren zu versorgen. An sie geht ein besonderer Dank.
Nach der Siegerehrung konnten dann alle, glücklich und zufrieden mit dem Erreichten, um 14.30 Uhr den Heimweg antreten.
Judo-Youngsters zeigten Klasse
Drei Meister in Neutraubling
Der Judo-Nachwuchs des TSV 1880 Schwandorf e. V. bewies am vergangenen Wochenende einmal mehr, dass die Verantwortlichen der Judoabteilung hervorragende Arbeit leisten.
Nicht weniger als sechs Judoka waren in Neutraubling bei Regensburg am Start, als die Oberpfalzmeister und –meisterinnen in der Altersklasse U- 11 gesucht wurden.
Dimitri Schwetz war der Erste, der sein Können unter Beweis stellen musste. Seinen ersten Kampf gegen Moritz Schmid vom Ausrichter TSV Wacker 50 Neutraubling gewann er nach der Hälfte der Kampfzeit klar mit zwei Ippon. David Bauer (ebenfalls Neutraubling) bot Dimitri etwas länger Paroli, musste sich aber letztendlich ebenfalls vorzeitig geschlagen geben.
In den beiden nächsten Kämpfen gegen Timo Hanauer(TB Weiden) und Frederik Jesse (FC Weiden Ost) fehlte dann etwas die Kraft und die Konzentration, sodass er diese beiden Kämpfe verlor. Er erreichte so Platz drei.
Leevi Sterr gewann seinen ersten Kampf gegen Daniel Sowoda knapp mit 4:3 und musste sich im zweiten Kampf gegen Fabian Schmid durch Kampfrichterentscheid geschlagen geben. Da jedoch der dritte Kampf (Schmid-Sowoda) ebenfalls duch KR-Entscheid an Daniel Sowoda ging, hatte Leevi die bessere Unterbewertung und konnte sich so den Tite3l des Oberpfalzmeisters 2009 sichern. Vizemeister wurde Nico Kiener.

Leevi Sterr
Bei den Mädchen kämpfte Sarah Dirmeier als erstes gegen Johanna Frank vom TSV Freystadt. Sarah machte es ihrer Schwester Nina, die letztes Jahr in Bayern ungeschlagen war, nach und ließ keinen Zweifel aufkommen, wer die Bessere auf der Matte war. Nach rund der Hälfte der Kampfzeit stand sie als Siegerin fest. Und auch in ihrem zweiten Kampf zeigten Sarah gegen Janette Bärnreuther vom Henger SV, wer das Sagen hat. Auch diesen Kampf gewann sie vorzeitig durch Ippon. Somit errang sie ebenfalls den Titel der Oberpfalzmeisterin 2009.
Die große Überraschung für Abteilungsleiter Wolfgang Baumann war Angelika Holz. Mit Meryem Ünal und Anja Fischer (beide ASV Burglengenfeld), sowie Meike Maget (TSV Wacker 50 Neutraubling) und Melanie Schütze (DJK Neumarkt) warteten gleich vier Kontrahentinnen auf Angelika. Und alle konnten gegen sie nicht punkten. Mit zum Teil schulmäßigen Würfen verwies die TSV-Judoka ihre Gegnerinnen auf die Pätze. Auch sie darf zu Recht den Titel der Oberpfalzmeisterin 2009 tragen.


Sarah Dirmeier und Angelika Holz (von links)
Etwas glücklos kämpfte Evi Sterr und belegt am Ende Platz 3.
Durch diese hervorragenden Leistungen haben sich alle Kämpfer und Kämpferinnen somit gute Voraussetzungen für eine Wertung für die Top-Ten 2009 geschaffen.
Judo-Youngsters erfolgreich
1. Platz für Angelika Holz
Beim Ranglistenturnier der U- 11 am vergangenen Samstag in Freystadt zeigten die jungen Judoka des TSV 1880 Schwandorf eindrucksvoll, dass auch sie sich in der oberpfälzer Judoszene behaupten können.
Allen voran war Angelika Holz die erfolgreichste Kämpferin. Gewann sie gegen Anna Albrecht vom Hausherren TSV Freystadt noch knapp mit 4 : 3, so konnte Karin Ferstl vom FC Neunburg v. W. lediglich eine kleine Wertung erreichen und musste sich mit 1 : 3 ebenfalls geschlagen geben. Den einzigen Kampf verlor Angelika Holz gegen Alina Pregler vom FC Rötz. Dennoch reichten die Siege durch die bessere Unterbewertung zu Platz 1 und der Goldmedaille.

Keinen Sieger bescherte der erste Kampf von Julia Papenheim gegen Melanie Schließ vom 1. JC Weiden. Die beiden Judoka trennten sich unentschieden. Den zweiten Kampf musste Julia knapp an Jasmin Obergassner vom FC Schwarzenfeld verloren geben. Dennoch reichte es zu einem 2. Platz und die Silbermedaille.
Hopp und Top könnte man den Kampfverlauf von Marco Boy beschreiben. Geich den ersten Kampf gegen Moritz von Lieven (TSV Wörth/Do.) verlor er ebenso klar mit 6 : 0, wie er die beiden darauf folgenden Begegnungen gegen Fabian Mühlbauer ((TSV Wörth/Do.) und Matthias Reber vom
FC Weiden Ost gewann. Im letzten Kampf gegen Manuel Lang (TuS Kastl) fehlte dann die nötige Kraft für den Sieg. Ein Treppchenplatz und die Bronzemedaille war Marco Boy aber sicher.

Ebenfalls auf 3. Plätzen landeten Evi Sterr und Nico Kiener. Mit einem gewonnenen Kampf belegte Leevi Sterr den 4. Platz in seiner Gewichtsklasse.
"Fernziel Deutsche Meisterschaft!
Nina Dirmeier, Judoka des Jahres 2008 und Abteilungsleiter Wolfgang Baumann waren Interviewpartner von Armin Wolf bei Radio Charivari. Als Aushängeschild bezeichnete Armin Wolf unsere Judoka und auf die Frage, was Nina denn in der nächsten Zeit für Ziele hat, antwortete sie: "Irgendwann auf der Deutschen kämpfen."
Für das ganze Interview hier klicken >>
„Olympiasieger gratuliert Schwandorfer Judoka!"
Anläßlich der Sportgala 2009 der Stadt Schwandorf wartete Moderator Armin Wolf mit einer Riesenüberraschung für Nina Dirmeier auf. Kein geringerer als Ole Bischof, frischgebackener Olympiasieger 2008, gratulierte der Judoka zu ihren tollen Erfolgen im Jahr 2008 (siehe Berichte unten). Nina freute sich natürlich sehr über die Glückwünsche und war sichtlich gerührt.
Interview mit Ole Bischof (mp3) >>
„Vizetitel für Nina Dirmeier"
Am vergangenen Samstag hatte die Judoka Nina Dirmeier ihre erste Bewährungsprobe in der neuen Altersklasse U- 17 zu bestehen. Und das ausgerechnet gleich bei der Oberpfalzmeisterschaft in Rötz. Weder sie, noch Trainer und Betreuer waren sich sicher, wo Nina nach ihrem erfolgreichen letzten Jahr einzuordnen war.
Gleich in ihrem ersten Kampf traf sie auf eine "alte Bekannte" aus der U- 14. Katrin Süß vom FC Weiden Ost (sie ist bereits das 2. Jahr in dieser Altersklasse) stellte Nina Dirmeier auf die Probe und ging auch gleich mit Yuko (kleine Wertung) in Führung. Fast zwei Minuten wogte der Kampf hin und her, ohne dass eine der beiden Judoka einen entscheidenden Vorteil erlangen konnte. Doch dann brachte Nina Dirmeier die Weidenerin durch einen Hüftwurf zu Boden und bekam dafür Waza-ari (halber Punkt). Dadurch kam natürlich Katrin Süß in Zugzwang und so nutzte Nina eine Unachtsamkeit der Gegnerin zum nächsten Wurf und somit zum Sieg.
Auch im zweiten Kampf wartete mit Anna Nürnberger (TV Furth im Wald) eine Gegnerin, die Nina bereits aus den Vorjahren kannte. Die Furtherin, die sich im letzten Halbjahr wesentlich gesteigert hat, bot Nina Dirmeier lange paroli. Aber nach knapp zwei Minuten musste sie einsehen, dass es für Nina noch nicht ganz reicht. Auch diesen Kampf gewann Nina durch Ippon. Susanne Schieder vom TB Weiden hieß die 3. Gegnerin von Nina. Die fast drei Jahre ältere Weidenerin ist bereits das letze Jahr in der U- 17. Und deswegen war auch sie Favoritin gegen Nina. Aber die TSV-Judoka schlug sich hervorragend, bis sich in der dritten Minute des Kampfes die ganze Routine von Schieder zeigte. Blitzschnell setzte sie einen Schulterwurf an, der Nina total überraschte. Und so musste sie sich der Weidener Braungurtträgerin geschlagen geben.
Durch einen schnellen Sieg über die Neunburgerin Melinda Guzvanj sicherte sich Nina Dirmeier einen hervorragenden 2. Platz und somit den Titel der Oberpfalz-Vizemeisterin hinter Susanne Schieder. Damit qualifizierte sich Nina gleichzeitig für die nordbayerische Meisterschaft am nächsten Wochenende in Neumarkt."
„Über 20 000 Stimmen für die Schwandorfer "Sportler des Jahres"
Die Leser der Mittelbayerischen Zeitung haben entschieden: Schwandorfs "Sportler des Jahres 2008" sind die Turnerin Nadine Bittersmann, der Schwimmer Andreas Schwendner, die Judokämpferin Nina Dirmeier und die Mädchensprintstaffel der LAG/TSV 1880 Schwandorf. Dabei war die Beteiligung der Leserschaft bei dieser gemeinsamen Initiative von MZ-Redaktion und Stadtverband für Sport trotz der Weihnachtsferien wieder enorm: Exakt 20352 Stimmen wurden für die Sportler abgegeben. Die Sieger werden im Rahmen der Sportgala am Freitag, 9. Januar, ab 19 Uhr in der Oberpfalzhalle ausgezeichnet.
Besonders knapp war der Wahlausgang bei den Mannschaften: Am Ende hatte die Mädchenstaffel der LAG/TSV 1880 Schwandorf ganze 15 Stimmen Vorsprung vor der 1. Fußballmannschaft des FC Schwandorf. Nur 33 Stimmen mehr als der Zweitplatzierte Franz Pretzl hatte im Kandidatenfeld der Herren der aus den Reihen des FC Schwandorf hervorgegangene und jetzt für Regensburg startende Schwimmer Andreas Schwendner. Etwas klarer war die Sache bei den Damen, wo die TSV-Turnerin Nadine Bittersmann für ihr tolles Comeback im abgelaufenen Jahr belohnt wurde; aber auch die Zweit- und Drittplatzierte Ines Bradshaw (Schwimmen) und Johanna Arndt (Volleyball) erhielten noch über 1000 Stimmen, wie überhaupt festzustellen war, dass so richtig abgeschlagen kein einziger der 20 Kandidaten war.
Das beste Stimmenergebnis und damit auch den klarsten Sieg erzielte Nina Dirmeier der Kategorie der Nachwuchssport. 1695 Stimmen sammelte die erfolgreiche Judokämpferin des TSV 1880 Schwandorf und lag damit klar vor der Konkurrenz.
Die Übergabe der Preise an die "Sportler des Jahres" findet im Rahmen der Sportgala des Stadtverbandes für Sport und der Sportlerehrung der Großen Kreisstadt Schwandorf am Freitag ab 19 Uhr in der Oberpfalzhalle statt, die wieder mit einem attraktiven Rahmenprogramm die Zuschauer anlockt. Die Moderation übernimmt wieder Radio-Charivari-Sportchef Armin Wolf.
MZ vom 06.01.2009
Nina Dirmeier erfüllte sich ihren Traum
„Ein Platz auf dem Treppchen wäre schon toll!“ So bescheiden äußerte sie sich nach dem Erringen des bayerischen Judo-Meistertitels.
Am vergangenen Sonntag machte sie ihren Traum zur Wirklichkeit. Bei der süddt. Meisterschaft der weiblichen U- 14 in Eppelheim (Baden) errang Nina einen hervorragenden dritten Platz in ihrer Gewichtsklasse.
Und es war mit Sicherheit keine leichte Aufgabe für die 13-jährige Judoka des TSV 1880 Schwandorf. Denn hier nahmen nur die Besten der Landesverbände Bayern, Baden und Württemberg teil. Gleich im ersten Kampf gegen Leya Safian vom JC Bietigheim, der Drittplatzierten aus Württemberg, musste Nina erfahren, dass es dieses mal nicht mit ein paar Sekunden Kampfzeit getan ist. Die schwer zu greifende Bietigheimerin konnte anfangs die Angriffsversuche von Nina Dirmeier gut abwehren. Nach einer Minute Kampfzeit gelang es der Schwandorferin durch einen Tai-o-toshi, ihre Gegnerin zu Boden zu bringen. Diese konnte sich jedoch noch zur Seite drehen, sodass Nina nur mit einem Koka (kleine Wertung) in Führung ging. Kurz vor Ende des Kampfes schaffte es die TSV-Judoka, ihre Gegnerin am Boden in einen Haltegriff zu bringen. Für die Württembergerin gab es kein Entrinnen mehr und Nina gewann den Kampf durch Ippon.
In der zweiten Begegnung gegen Vanessa Pfefferle vom FC Freiburg drohte Nina zu Beginn gleich zweimal in einen Haltegriff zu gelangen, konnte sich aber beide male noch rechtzeitig befreien. In der Folgezeit kam Dirmeier mit ihrer Gegnerin immer besser zurecht. So war es nur logisch, dass auch die Württembergerin durch einen fast perfekten Hüftwurf auf den Rücken fiel und verlor.
Jetzt wartete keine Geringere als die Württembergische Meisterin, Lisa Seidl vom TSGV Albershausen. Lange sah es so aus, als könnte Nina auch ihr standhalten. Als sie jedoch nach der Hälfte der Kampfzeit einmal nicht aufpasste, nutze Seidl dies sofort und Nina ging zu Boden.
Im kleinen Finale (Kampf um den 3. Platz) letztendlich bestritt die Schwandorferin ihren wohl schwersten Kampf der ganzen Meisterrunde. Julia Schick (SS Kustusch Reutlingen) begann äußerst aggresiv. Gleich in der ersten Minute zog sie gegen Nina noch einen Wurf durch, obwohl der Kampfrichter den Kampf schon unterbrochen hat. Nina landete unsanft neben der Matte und verletzte sich dabei am Arm und am Kopf, konnte aber nach kurzer Verschnaufpause weitermachen. In der Folgezeit konnte keine der beiden Judoka einen entscheidenden Vorteil erlangen. Kurz vor Schluß der Begegnung wurde die Württembergerin unachtsam und erhielt wegen wiederholtem Heraustreten aus der Kampffläche eine Verwarnung durch die Kampfrichter. Dies reichte Nina Dirmeier schließlich zum Sprung auf´s Treppchen. Strahlend nahm sie Pokal und Urkunde für den 3. Süddt. Meister in Empfang.
Durch diesen 3. Platz ist Nina in der Top-Ten-Wertung derzeit auch die beste Judoka der Oberpfalz.

Nina Dirmeier, die dritte der süddeutschen Meisterschaften
„Es ist der größte Erfolg der TSV-Judoabteilung seit Wiederbestehen im Jahre 2002!“ freute sich auch der Abteilungsleiter, Wolfgang Baumann, mit dem Vater von TSV-„Eigengewächs“ Nina und der Fachübungsleiterin Barbara Baumann über die tolle Leistung. Schließlich lernte Nina, sie kam im Jahr 2003 zur Judo-Abteilung des TSV, die ersten Judoschritte auf der Matte von Barbara, damals noch Trainerassistentin. Großen Anteil am heutigen Können von Nina haben natürlich auch die TSV-Trainerin Irene Hirsch und Trainer Herbert Messer, die in Schwandorf ebenfalls hervorragende Jugendarbeit leisten.
Ganz am Beginn einer vielleicht so erfolgreichen Karriere stehen die Jüngsten der Judo-Abteilung. Die Buben und Mädchen der U-11 bestritten bereits am Samstag das erste Ranglistenturnier ihrer noch so jungen Sportlerlaufbahn. Nicht weniger als 11 Judoka standen in Tiefenbach auf der Matte. Da waren Sieg und Niederlage nahe beieinander. Und so blieb es nicht aus, dass bei einer Niederlage auch einmal die ein oder andere herzhafte Träne vergossen wurde. Aber dennoch hatten alle Spaß am Sport und haben gleich nach Turnierschluss nach dem nächsten Aufeinandertreffen mit den anderen gefragt. Die Platzierungen im Einzelnen: 2. Platz Sarah Dirmeier, 3. Plätze Marco Boy und Nico Kiener, 4. Plätze Dimitri Schwetz, Michael Schürbesmann und Roman Papenheim und auf die 5. Plätze kamen Daniel Bär, Julia Papenheim, Leevi und Evi Sterr sowie Angelika Holz.

Buben und Mädchen der U-11
Nina Dirmeier bayerische Meisterin
Die Oberpfalz- und nordbayerische Meisterin Nina Dirmeier hat geschafft, was in der Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf keiner so recht geglaubt hat. Am vergangenen Sonntag hat sie in Kitzingen erstmal für die Abteilung den bayerischen Meistertitel in der weiblichen U- 14 (- 57 kg) errungen.
Leichtgemacht wurde ihr dieser Riesenerfolg nicht. Im ersten Kampf wartete die südbayerische 5. Maridat Kanaeva von TV Kaufbeuren. Nach einiger Gegenwehr konnte Nina ihre Gegnerin jedoch noch relativ schnell bezwingen. Schwerer hatte sie es dagegen im zweiten Kampf. Die südbayerische Drittplatzierte, Tatjana Schauer vom SV Neuhaus bot da schon deutlich mehr Gegenwehr. Aber auch gegen sie gelang Dirmeier nach eineinhalb Minuten ein vorzeitiger Sieg.
Den dritten Kampf im Halbfinale musste Nina gegen die überraschenderweise gut kämpfende Süd-Siebente Birgül Cibooglu vom TSV Großhadern bestreiten. Cibooglu leistete bis fast zum Schluss immer wieder heftige Gegenwehr. Kurz vor Kampfende gelang Nina aber auch gegen sie ein Ippon und somit der vorzeitige Sieg. Dies war gleichzeitig der Einzug ins Finale.
Ein "echtes" Finale bot sich dann, als sich Nina Dirmeier als nordbayerische und Lisa Dollinger (ebenfalls TV Kaufbeuren) als amtierende südbayerische Meisterin gegenüber standen. Gleich zu Kampfbeginn erhielt Kaufbeurerin eine Ermahnung wegen Heraustreten der Kampffläche. In einem von beiden Seiten heftig geführten Kampf sah es nach der Hälfte der Kampfzeit aus, als könnte Dollinger einen Hebel ansetzen und Nina somit vorzeitig besiegen. Aber die Schwandorferin konnte sich wieder aus dieser Lage befreien. Kurz vor Ende der Kampfzeit passierte dann Lisa Dollinger das gleiche Mißgeschick wie am Anfang. Nina schob die Judoka aus der Kampffläche. Dadurch erhielt Dollinger eine Verwarnung und Nina eine kleine Wertung. Dies reichte letztendlich für Nina Dirmeier zum Sieg und zum dritten Meistertitel. Gleichzeitig hat sie sich natürlich auch für die süddeutsche Meisterschaft in zwei Wochen in Eppelheim qualifiziert.
Nina ist somit in Bayern in diesem Jahr noch ungeschlagen und hat die Meisterschaftsrunde (Oberpf.-, nordbayer.- und bayer. Meisterschaft) bisher souverän ohne eine Gegenwertung gewonnen. Nach ihrem Ziel bei der süddeutschen Meisterschaft gefragt, meinte sie ganz schüchtern, ein Platz auf dem Treppchen wäre super."

Bayerische Meisterin Nina Dirmeier, Vizemeisterin Lisa Dollinger (TV Kaufbeuren)
und die Drittplatzierte Christina Schneider(TuS Traunreuth)
Nina Dirmeier auf Titeljagd
Titeljägerin könnte man die Judoka des TSV 1880 Schwandorf nennen. Denn zwei hat sie bereits geholt.
Nachdem Nina vor zwei Wochen im Finalkampf gegen Lena Kolbeck vom TV Furth i. W. nach nur 15 Sekunden den Titel der Oberpfalzmeisterin holte, wurde sie am vergangenen Sonntag in Obernburg nordbayerische Meisterin in der U-14 bis 57 kg.
Ihren ersten Kampf gewann Nina gegen Angelina Alberg (6. Kyu, gelb-orange) vom SV Aschaffenburg-Damm, ähnlich wie bei der Oberpfalzmeisterschaft, nach nur einer Aktion durch einen schnell angesetzten Armhebel durch Ippon. Im zweiten Kampf um den Einzug ins Finale wartete dann die Blaugurtträgerin Cathrin Wanner vom ZV Feilitzsch. Aber auch sie musste nach knapp einer Minute einsehen, dass sie dem Haltegriff (Mune-Gatame) von Nina nicht mehr entrinnen konnte.
Anna Fecher (3. Kyu, grün) vom PTSV Hof war die zweite Finalistin. Auch sie hatte sich zuvor eindrucksvoll gegen ihre Gegnerinnen durchgesetzt. Lange waren beide Judoka ebenbürtig. Doch keine der beiden Judoka konnte eine Aktion so abschließen, dass es dafür auch Punkte gab. Nach einem heftigen Bodenkampf verletzte sich Nina leicht an der Schulter. Trotzdem schaffte sie es nach rund zweieinhalb Minuten, ihre Gegnerin durch einen Haltegriff am Boden „festzunageln“. Anna Fecher konnte sich, wie zuvor schon Angelina Alberg, nicht mehr befreien.
Durch diesen Sieg wurde Nina Dirmeier ohne eine Gegenwertung nordbayerische Meisterin. Sie ist in diesem Jahr weiterhin bayernweit ungeschlagen und tritt nun am nächsten Sonntag bei der bayerischen Meisterschaft in Kitzingen an, um sich für die Süddeutsche zu qualifizieren und vielleicht den nächsten Titel zu holen.

Nina Dirmeier, die frischgebackene nordbayerische Meisterin
3. Judo-Beginner-Meeting in Schwandorf
Über 100 kleine Judoka auf der Matte
Am vergangenen Samstag war es wieder einmal soweit. Die Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf hat die jüngsten Judoka aus der Oberpfalz zum 3. Beginner-Meeting zu sich eingeladen. Teilnehmen konnten alle Judoka der Jahrgänge 1998 - 2003, die an Ranglistenturnieren und Meisterschaften entweder wegen des Alters oder der Graduierung noch nicht dabei sein durften. Und über 100 Kids kamen, um ihre Kräfte mit anderen zu messen.
Seit dem frühen Morgen bauten viele fleißige Hände drei Mattenflächen nebst dem dazugehörigen Equipment in der TSV- Halle auf, bevor dann die ersten Aktiven mit Eltern und Betreuern, bereits eine Stunde vor Wiegebeginn, eintrafen. Nervosität und Anspannung war in die kleinen Gesichter geschrieben. Für viele war es ja das erste Mal, dass sie Gegner hatten, die nicht aus dem eigenen Verein kamen. Und die große Frage bei vielen war: können die mehr als ich?

Die kleinsten Sieger
Gekämpft wurde jeweils in drei Altersklassen in gewichtsnahen Gruppen. So hatten alle die gleichen Chancen. Zunächst wurden die Kleinen durch Thomas Kraus (Trainer beim 1. JC Weiden) gemeinsam aufgewärmt, bevor Abteilungsleiter Wolfgang Baumann die Judoka und ihre Fans offiziell begrüßte. Für die Einhaltung der Regeln sorgten die Kampfrichterinnen und Kampfrichter Barbara Baumann (TSV 1880 Schwandorf), Anja Weinzierl (SG Waldetzenberg), Sydney Querfurth (SC Eschenbach), Karl Baumgärtner (FC Schwarzenfeld) und als Hauptkampfrichter Manfred Schmid (JKC Kümmersbruck).
Die Anspannung stieg natürlich, als die ersten Begegnungen begannen. Teilweise wusste man nicht, ob die kleinen Judoka oder die mitgereisten Eltern und Betreuer nervöser waren. Anfeuerungsrufe aus den eigenen Reihen spornten die Kids an, das Beste zu geben. Auch vom TSV 1880 Schwandorf waren 4 Mädchen und 11 Buben am Start. Und sie zeigten eindrucksvoll, was sie alles bei ihrer Trainerin Barbara Baumann und den beiden Trainerassistenten Nina Dirmeier und Alexander Piontek gelernt hatten.
Mit Sarah Dirmeier, Julia Papenheim und Angelika Holz belegten gleich drei TSV-Mädchen jeweils den ersten Platz in ihren Gruppen. Evi Sterr eirreichte in ihrer Gruppe den zweiten Platz.
Auch die Jungs machten positiv auf sich aufmerksam. Julian und Marco Boy gewannen alle Kämpfe vorzeitig und belegten jeweils die ersten Plätze. Platz zwei erreichten Dimitri Schwetz, Martin Wilhelm, Michael Schürbismann und Daniel Bär. Roman Papenheim, Leevi Sterr, Ewald Holz und Nico Kiener konnten jeweils die Bronzemedaille entgegen nehmen.
Weitgehend arbeitslos blieb glücklicherweise die BRK-Bereitschaft Schwandorf. Sie hatten nur kleinere Blessuren zu versorgen. An sie geht ein besonderer Dank.
Dank der guten Organisation der Abteilungsleitung, die mit vielen Helfern für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten, konnten alle Judoka bereits um 15.00 Uhr ihren Heimweg antreten.
Erste Plätze für TSV-Judoka
Erfolge auf der ganzen Linie konnten die TSV-Judoka am vergangenen Wochenende beim Ranglistenturnier in Wernberg für sich verbuchen.
Am Samstag waren zunächst die Mädchen am Start. Nina Dirmeier traf im ersten Kampf auf Franziska Schürer vom FC Weiden Ost. Nach einer halben Minute machte Nina kurzen Prozess und die Weidenerin musste durch Tane-o-toshi zu Boden gehen.
Im zweiten Kampf gegen Anna Kolbeck (TV Furth i. Wald) brauchte Nina gerade mal 10 Sekunden, bis sie ihre Gegnerin am Boden hatte. Somit war ihr der Turniersieg sicher.
Anschließend bestritt Nina noch einen Freundschaftskampf gegen die 12 kg schwerere und gegnerlose Jasmin Blüsch vom SV Tiefenbach. Anfangs konnte Nina das Schwergewicht nicht optimal kontrollieren. Doch mit zunehmender Kampfzeit agierte Nina immer besser, bis sich auch Jasmin Blüsch nach ca. 90 Sek. geschlagen geben musste.
Am Sonntag ging Alexander Piontek bei den Jungs für den TSV Schwandorf an den Start. Im ersten Kampf traf er auf Sven Igl vom Hausherren Detag Wernberg. Alexander gewann diesen Kampf sicher.
Christian Leykauf vom TSV Freystadt hoffte im darauf folgenden Kampf auf einen Sieg gegen Alex. Aber der machte ihm einen großen Strich durch die Rechnung und entschied den Kampf nach einer halben Minute für sich.
Auch Patrick Krüger vom ASV Neumarkt erging es nicht besser. Alexander Piontek brachte ihn bereits nach kurzer Kampfzeit in einen Haltegriff. Daraus setzte er einen Armhebel an, worauf Krüger schließlich aufgeben musste. Leichtes Spiel hatte Alexander mit Till Zimmermann (ASV Neumarkt) in seinem letzten Kampf. Nach nur 10 Sekunden hatte er Till im Haltegriff, woraus sich der Neumarkter nicht mehr befreien konnte.
Mit diesen vier Siegen war Alexander Piontek natürlich Erster seiner Klasse. Auch der Bezirkstrainer des Judo-Bezirks Oberpfalz, Klaus Pregler, beobachtete den TSV´ler genau und notierte sich schon mal den Namen für den Oberpfalzkader."
Nina Dirmeier setzt Siegesserie fort
Nicht zu bremsen ist derzeit Nina Dirmeier von der Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf e. V. Auch beim Wallburgturnier (A-Turnier) in Eltmann bewies sie wieder eindrucksvoll Ihre Topform.
Gleich die erste Gegnerin, Tamara Barber von den Mattenfüchsen aus Estenfeld musste nach 10 Sekunden einsehen, dass sie nicht den Hauch einer Chance hatte. Laura Einwiller (JC Obernburg machte es Nina Dirmeier nicht ganz so einfach. Immerhin hielt sie den Attacken von Nina länger als eine Minute stand, bis diese dann den Kampf im Boden durch einen Haltegriff für sich entschied.
Als Poolerste (Pool A) traf dann Nina Dirmeier im Halbfinale auf die Zweite des Pool B, Julia May (TS Kronach). Nach genau 13 Sekunden hatte Nina den Einzug ins Finale durch einen schulmäßigen Harai-Goshi erreicht. Hier wartete Anna Fechner vom PTSV Hof auf die Schwandorferin. Lange wehrte sich Fechner, bis sie durch einen blitzschnell von Nina angesetzten Wurf auf den Boden gezwungen wurde. Aus dem anschließenden Haltegriff konnte sich die Hoferin nicht mehr befreien.
Nina Dirmeier erreichte somit ohne eine Gegenwertung in vier Kämpfen den ersten Platz.

Die Siegerin Nina Dirmeier, die beim Wallburgturnier in Eltmann Ihre Topform bewies
Sein erstes Judo-Turnier bestritt der Ju-Jutsuka Bernd Edenhart in Eltmann. In beiden Kämpfen führte Bernd bereits mit einem Waza-ari. Aber dann war die Erfahrung des Gegners ausschlaggebend dafür dass er den Kampf durch einen Beinfeger doch noch verlor. Hier werden die Trainer in den nächsten Wochen noch einige Feinarbeit leisten, damit der TSV-Athlet dann fit für die kommenden Meisterschaftsrunde ist.
Bavaria-Cup für Nina Dirmeier
Wieder Erfolg für TSV-Judoka
Drei Wochen nach ihrem großen Erfolg in Hof konnte die Judoka des TSV 1880 Schwandorf e. V., Nina Dirmeier, auch beim Bavaria-Cup (A-Turnier) am letzten Samstag in München überzeugen. Sie knüpfte nahtlos an die Leistungen vom Oberfranken-Cup an.
Gleich kurzen Prozess machte Nina mit ihrer ersten Gegnerin Mona Wernthaler vom SC Armin aus München. Nur knapp eine halbe Minute konnte diese den Attacken standhalten, bevor sie durch einen Harai-goshi zu Boden musste und verlor.
Die zweite Gegnerin, Sarah Benning, ebenfalls SC Armin, hielt immerhin fast zwei Minuten dagegen, bevor auch sie sich aus einem Haltegriff nicht mehr befreien konnte. Mit Jennifer Rutka (JC Weiden) wartete dann im dritten Kampf eine "alte Bekannte" auf Nina. Beide kennen sich aus vielen Begegnungen nur zu gut. Aber an diesem Tag gelang Nina einfach alles. Auch Jennifer musste nach rund zwei Minuten einsehen, dass sie gegen Nina heute keine Chance hatte. Und auch die letzte Gegnerin an diesem Tag, Jenny Steinhauser vom TSV Altenfurt versuchte alles, um Nina zu besiegen. Aber letztendlich musste auch sie den Kampf wegen einem Hebel von Nina aufgeben.
Nina Dirmeier erreichte somit natürlich den ersten Platz und ist dieses Jahr bisher ungeschlagen. Berechtigterweise ist die ganze Judo-Abteilung des TSV mächtig stolz auf ihre erfolgreiche Athletin.
TSV-Judoka siegt in Hof
Nina Dirmeier bei Oberfranken-Cup Spitze
Überzeugend war die Leistung, die Nina Dirmeier (5. Kyu) vom TSV 1880 Schwandorf am vergangenen Wochenende beim Oberfranken-Cup in Hof zeigte. Bei dem hochrangigen A-Turnier gewann sie ihre vier Kämpfe nicht nur, sie fegte ihre Gegnerinnen buchstäblich von der Matte. Tatjana Schauer (5. Kyu) aus Neuhaus konnte Nina gerade einmal 30 Sekunden standhalten, dann musste sie einsehen, dass sie an diesem Tag chancenlos war. Nicht viel besser erging es Pauls Holzmann vom TSV Altenfurt. Auch sie musste nach eineinhalb Minuten einsehen, dass die TSV-Athletin in Superform war und verlor ebenfalls. Keine Chance hatte Gelbgurt Anna Herrmann vom TSV Detag Wernberg. Nach der ersten Aktion von Nina Dirmeier war nach 10 Sekunden der Kampf bereits zu Ende.

Die Siegerin Nina Dirmeier,
die beim Oberfranken-Cup in Hof siegte
Gespannt waren alle auf den letzten Kampf von Nina Dirmeier gegen Pia Brenneisen aus Bamberg. Auch sie hatte, wie auch Nina, zuvor alle Kämpfe vorzeitig mit Ippon gewonnen. Und es dauerte auch fast 2 Minuten, bis Nina zu ihrer ersten kleinen Wertung durch eine Verwarnung (Shido) für ihre Gegnerin kam. Nervös durch den Rückstand, wurde Pia Brenneisen unachtsam. Dies nutzte Nina Dirmeier aus und gewann auch diesen Kampf durch einen Waza-ari über die Zeit. Stolz nahm Nina die Auszeichnung für den 1. Platz entgegen. "Man soll ja mit Superlativen vorsichtig sein," so der mitgereiste Abteilungsleiter Wolfgang Baumann später über den Erfolg seines Schützlings, "aber die Art und Weise, wie diese Siege heute errungen wurden, war Spitze." Bereits Mitte Februar warten beim Bavaria-Cup in München (ebenfalls ein A-Turnier) die nächsten Gegnerinnen auf die ehrgeizige TSV-Judoka.
Erfolgreicher Jahresabschluss für TSV-Judoka
Erfolgreich wie das ganze Jahr, so war auch der Jahresabschluss der Judoka des TSV 1880 Schwandorf. Beim Top-Ten-Turnier in Burglengenfeld vor drei Wochen schrieben sich insgesamt 6 Kämpferinnen und Kämpfer unter die ersten Plätze ein. Nina Dirmeier ließ ihren Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance und belegte überragend den ersten Platz in der Turnierwertung. Auf den 2. Platz kam Anika Krottenthaler. Sie unterlag nur ihrer Vereinskameradin Nina Dirmeier. Dritte Plätze belegten, Christian Ettl, Alexander Piontek und Christina Zugschwert, auf dem vierten Platz landete Lena Höcker.
In der Jahreswertung der Top-Ten zählte mit ihrem 7. Platz Nina Dirmeier zu den Besten der Oberpfalz.
Auch beim 17. int. Grenzlandpokal konnten sich zwei TSV-Mädchen unter die ersten fünf einreihen. Für die beiden Newcomer Anika Krottenthaler (3. Platz) und Lena Höcker (5. Platz), beide nehmen erst seit diesem Sommer an Wettkämpfen teil, war dies eine sehr gute Leistung.

Die kleinsten Sieger beim Nikolausturnier in Weiden mit der Trainerin
der Anfänger, Barbara Baumann, dem Trainer Herbert Messer und Nina Dirmeier,
die tatkräftig bei der Betreuung mithalf
Aber auch die kleinsten Judoka des TSV zeigten am vergangenen Sonntag beim Nikolausturnier des 1. JC Weiden, was sie bei ihrer Trainerin, Barbara Baumann, gelernt haben. Es waren für die meisten der 13 angetretenen Judoka die ersten Wettkämpfe. Entsprechend groß war die Nervosität der Kleinen und auch bei den Eltern machte sich eine gewisse Unruhe bemerkbar. Am Ende aber waren alle mit dem Erreichten hoch zufrieden. Erste Plätze belegten Marco Boy, Sarah Dirmeier, Angelika Holz, Nico Kiener, Michael Schürbesmann und Martin Wilhelm. Zweite wurden Daniel Eichinger, Johannes Reinhardt und Moritz Höcker und eine Bronzemedaille erhielten Julian Boy, Ewald Holz, Alexander Scharf und Kilian Schmid. Besonders freuen durfte sich Martin Wilhelm über seinen Technikpreis für den schnellsten Ippon.
Da blieb dem Nikolaus bei der Weihnachtsfeier nur noch großes Lob übrig und er konnte seine Geschenke guten Gewissens an die Judoka verteilen. Nicht zuletzt wegen der hervorragenden Leistungen über das ganze Jahr hinweg kann auch Abteilungsleiter Wolfgang Baumann mit seiner Mannschaft und den Trainerinnen und Trainern beruhigt auf die kommende Saison 2008 blicken. Denn die erfreulichen Nachrichten für das neue Jahr gehen bereits weiter. Nina Dirmeier wurde zum Sichtungslehrgang im Januar nach Oberhaching eingeladen. Die Tür zum Bayernkader steht somit ein Stück weit offen.
2. Judo-Beginner-Meeting in Schwandorf
Über 120 kleine Judoka auf der Matte
Am vergangenen Sonntag war es wieder einmal soweit. Die Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf hat die jüngsten Judoka aus der Oberpfalz zum 2. Beginner-Meeting zu sich eingeladen. Teilnehmen konnten alle Judoka der Jahrgänge 1997 - 2002, die an Ranglistenturnieren und Meisterschaften entweder wegen des Alters oder der Graduierung noch nicht dabei sein durften. Und über 120 Kids kamen, um ihre Kräfte mit anderen zu messen.
Die Idee hierzu hatte Abteilungsleiter Wolfgang Baumann bereits vor zwei Jahren, wo das erste Meeting dieser Art veranstaltet wurde.
Seit dem frühen Morgen bauten viele fleißige Hände drei Mattenflächen nebst dem dazugehörigen Equipment in der TSV- Halle auf, bevor dann die ersten Aktiven mit Eltern und Betreuern, bereits eine Stunde vor Wiegebeginn, eintrafen. Nervosität und Anspannung war in die kleinen Gesichter geschrieben. Für viele war es ja das erste Mal, dass sie Gegner hatten, die nicht aus dem eigenen Verein kamen. Und die große Frage bei vielen war: können die mehr als ich?
Gekämpft wurde jeweils in drei Altersklassen in gewichtsnahen Gruppen. So hatten alle die gleichen Chancen. Zunächst wurden die Kleinen durch die beiden Trainer Thomas Kraus (1. JC Weiden) und Herbert Messer (TSV 1880 Schwandorf) gemeinsam aufgewärmt, bevor Abteilungsleiter Wolfgang Baumann die Judoka und ihre Fans offiziell begrüßte. Er betonte, dass alle Kinder, die hier auf der Matte stehen, bereits Gewinner sind. Hatten doch sie den Mut, überhaupt vor so einer großen Kulisse zu einem Kampf anzutreten. Ebenso begrüßen konnte Baumann auch die beiden Bezirksjugendleiter, Sandra Querfurth (weibl. Jugend) und Dr. Jörg Pfeil (männl. Jugend), der zugleich als Hauptkampfrichter mit den Kampfrichterkolleginnen und -kollegen Simone Hirsch (JKC Kümmersbruck), Barbara Baumann (TSV 1880 Schwandorf), Karl Baumgärtner (FC Neunburg v. W.) und Manfred Schmid (JKC Kümmersbruck) dafür sorgte, dass die Regeln eingehalten wurden.

Gemeinsames Aufwärmen
Die Anspannung stieg natürlich, als die ersten Begegnungen begannen. Teilweise wusste man nicht, ob die kleinen Judoka oder die mitgereisten Eltern und Betreuer nervöser waren. Anfeuerungsrufe aus den eigenen Reihen spornten die Kids an, das Beste zu geben. Auch vom TSV 1880 Schwandorf waren 3 Mädchen und 11 Buben am Start. Und sie zeigten eindrucksvoll, was sie alles bei ihrer Trainerin Barbara Baumann und den beiden angehenden Trainerassistenten Nina Dirmeier und Alexander Piontek gelernt hatten.
Bei der Siegerehrung am Nachmittag konnten bei den Mädchen Melissa Schüller die Silbermedaille und Sarah Dirmeier und Evi Sterr jeweils die Bronzemedaille entgegennehmen.
Bei den TSV-Buben belegten Kilian Schmidt und Julian Boy hervorragende 1. Plätze. Auf den 2. Platz kamen jeweils Johannes Reinhard, Nico Kiener, Marco Boy, Moritz Höcker, Alexander Scharf und Martin Wilhelm. 3. Plätze belegten hier Stefan Ettl, Michael Schürbismann und Leevi Sterr.
Weitgehend arbeitslos blieben glücklicherweise die beiden Herren von der BRK-Bereitschaft Schwandorf. Sie hatten nur kleinere Blessuren zu versorgen.

Kampfrichterin Barbara Baumann (TSV SAD)
Die Sparkasse im Landkreis Schwandorf als Sponsor trug dazu bei, dass auch finanziell alles im Rahmen blieb.
Die Metzgerei Spiegler, die Bäckerei Baumann und die Arco-Brauerei gaben den vielen fleißigen Helfern im Imbiss die Möglichkeit, für das leibliche Wohl der Anwesenden zu sorgen.
Und auch die Medaillen für die Athleten wurden vom Pokal-Shop Ertel aus Weiden äußerst kostengünstig geliefert.
Das nächste Turnier dieser Art findet bereits am 09. Dezember in Weiden statt, bevor es dann im nächsten Jahr das 3. Beginner-Meeting in Schwandorf geben wird. Und vielleicht denkt ein späterer Meister gerne an diese Turniere zurück.
TSV-Judoka für Bayerische Meisterschaften qualifiziert
Tolle Erfolge konnten die Mädchen der TSV-Judoabteilung am vergangenen Wochenende erzielen. Nina Dirmeier und Anika Krottenthaler haben sich bei der nordbayerischen Meisterschaft in Neustadt (Aisch) sehr gut geschlagen.
Nachdem Nina Dirmeier gleich in der ersten Runde ein Freilos hatte, wartete dafür in der nächsten Begegnung mit Svenja Sußner TSC Altdorf der wohl schwerste Brocken auf sie. Unentschieden stand es nach der regulären Kampfzeit in einem hochklassigen Kampf. Und beide schenkten sich nichts. Die Anstrengung war ihnen ins Gesicht geschrieben. In der Verlängerung (Golden Score) dauerte es dann noch einmal knapp zwei Minuten, ehe es dann passierte. Eine kleine Konzentrationsschwäche von Nina Dirmeier kostete sie den Sieg.
In der Trostrunde traf Nina zunächst auf Julia Endress vom PSV Bamberg. Nach kurzer Zeit zwang Nina ihre Gegnerin auf den Boden und siegte letztendlich durch einen Armhebel. Auch Nicole Frai vom SB Aschaffenburg-Damm musste einsehen, dass sie gegen Nina Dirmeier chancenlos war. Im Kampf um den dritten Platz merkte man Nina dann den Kräfteverlust aus der ersten Begegnung an. Sie musste sich gegen Anne Greiner-Fuchs vom ASV Naila geschlagen geben und belegte den 5. Platz.
Anika Krottenthaler traf in ihrem ersten Kampf gleich auf die Oberpfälzerin Lena Kohlbeck vom TV Furth i. Wald. Lange waren beide gleichauf, bis dann Anika die erste Wertung (Waza-Ari) für sich verbuchen konnte. Der nächste Angriff von Anika kurz vor Schluss der Begegnung bescherte ihr dann den Sieg. Gegen Katharina Schlag vom TV Altdorf musste sie sich nach der Hälfte der Kampfzeit geschlagen geben und belegte somit im Vorrunden-Pool B den zweiten Platz.
Im Halbfinale traf Anika dann auf die Erste des Vorrunden-Pool A, Julia Christgau. Gegen die starke Fürtherin hatte die TSV-Debütantin dann keine Chance und verlor durch Ippon vorzeitig. Als Drittplazierte hat auch sie sich, wie Nina Dirmeier für die Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft qualifiziert, die am 14. Oktober in Mainburg stattfindet.

Die beiden qualifizierten Nina Dirmeier und Anika Krottenthaler (v.l.n.r.)
Auch Lena Höcker und Antonia Schuierer waren in Neustadt (Aisch) dabei. Obwohl Lena einen Kampf für sich entscheiden konnte, sie gewann gegen Cathrin Wanner vom ZV Feilitzsch, war das Teilnehmerfeld für beide zu stark. Mit neunten Plätzen beendeten die beiden die Meisterschaft und schafften den Sprung zur Bayrischen nicht.
Ähnlich erging es am Tag zuvor den beiden männlichen TSV-Judoka Florian Burger und Alexander Piontek in Obernburg. Auch Florian gewann einen Kampf gegen Tobias Korb vom PTSV Hof. Alexander Piontek musste sich jedoch in seinen beiden Kämpfen gegen starke Gegner geschlagen geben. Beide belegten in einem hochklassigen Teilnehmerfeld am Schluss Platz 9.
TSV-Judoka meisterlich
Zwei Oberpfalzmeister und ein Vize-Titel
Am vergangenen Wochenende fanden in Tiefenbach die Judo-Oberpfalzmeisterschaften der Jugend u- 14 statt.
Zunächst traten am Samstag die männlichen Athleten an. Mit dabei waren auch zwei Judoka des TSV 1880 Schwandorf e. V.
Florian Burger traf in seinem ersten Kampf (Gewichtsklasse – 40 kg) gleich auf den Rötzer Andreas Ettl. Lange konnte er mit ihm mithalten, bis Ettl ihn in einem Haltegriff hebelte. Florian musste sich dadurch leider geschlagen geben. Besser erging es ihm im zweiten Kampf gegen Maxi Uhl von der SG Waldetzenberg. Hier konnte er seinen Gegner vorzeitig durch Ippon bezwingen, ebenso wie den nächsten Gegner Florian Stahl vom TB Weiden. Am Ende belegte Florian Burger einen guten 3. Platz.
Starke Gegner erwarteten Alexander Piontek (- 55 kg) vom TSV. Seinen ersten Kontrahenten, Stefan Klein vom FC Miltach besiegte Alex nach der Hälfte der Kampfzeit durch einen Ippon. Gegen Andreas Schwenzl von der DJK Neumarkt musste er sein ganzes Können aufbieten. Doch letztlich gelang Alex ein Hebel, der seinen Gegner zur Aufgabe zwang. Pascal Sparrer vom 1. JC Weiden dagegen hatte nur 10 Sekunden zu leiden, bevor er, ebenfalls durch Ippon, von Alex auf die Matte geschickt wurde. Der letzte Gegner verlangte dann dem TSV-Judoka noch einmal alles ab, war aber nach ca. zweieinhalb Minuten auch von Alex durch Ippon auf die Matte gezwungen worden.
Durch diese hervorragende Leistung darf Alexander Piontek auf das oberste Treppchen steigen und sich Oberpfalzmeister nennen.

v.l.n.r. Alexander Piontek und Florian Burger, bei den Damen jeweils v.l.n.r. oben Anika Krottenthaler und Lena Höcker, unten Antonia Schuierer und Nina Dirmeier
mmersbruck, Constanze Schattke, sah zwar lange wie die Siegerin aus, aber Konzentration und Ausdauer bescherten schließlich Anika auch in diesem Kampf den Sieg. Stolz und überglücklich nahm sie die Auszeichnung zur Oberpfalzmeisterin entgegen.
In der Gewichtsklasse bis 52 kg mussten gleich drei TSV-Judoka gegeneinander antreten.
Ebenfalls zum ersten mal stand Lena Höcker in einem Turnier auf der Matte. Sie verlor ihren ersten Kampf gleich gegen ihre Vereinskameradin und eine der beiden Favoriten dieser Klasse , Nina Dirmeier, nach kurzer Zeit klar durch Ippon. Im zweiten Kampf gegen Sylvia Schörner hatte Lena dann wahrscheinlich eine gehörige Portion Wut im Bauch. Nach anfänglichen Unsicherheiten ließ sie Ihrer Gegnerin gegen Ende des Kampfes jedoch keine Chance mehr und siegte durch Ippon. Sie belegte letztendlich einen guten dritten Platz.
Antonia Schuierer, die dritte Debütantin, hatte das Glück, in der ersten Runde ein Freilos zu erwischen. Sie musste dann gegen Katrin Süß vom FC Weiden Ost antreten. Gegen die haushoch überlegene Mitfavoritin in dieser Klasse hatte Antonia jedoch keine Chance auf den Sieg. Die zweite Gegnerin, Anna Nürnberger aus Furth i. Wald, brauchte knapp zwei Minuten, ließ dann aber keinen Zweifel aufkommen, wer die Bessere auf der Matte ist. Antonia landete schließlich auf dem 5. Platz.
Nachdem Nina Dirmeier ihre ersten zwei Kämpfe ebenso problemlos vorzeitig für sich entscheiden konnte, wie Katrin Süß vom FC Weiden Ost, standen sich die beiden dann im Finale gegenüber. In einem hochklassigen Kampf nutzte Katrin Süß einen kleinen Stolperschritt von Nina aus und gewann schließlich kurz vor Schluss. Nina Dirmeier wurde somit Oberpfalz-Vizemeisterin.
Alle TSV-Judoka haben sich durch die hervorragenden Leistungen für die nordbayerischen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Obernburg (männlich) sowie Neustadt/Aisch (weiblich) qualifiziert.
TSV-Judoka auf internationaler Bühne erfolgreich
3. Platz für Nina Dirmeier bei 15. int. EGA-Pokal in Erfurt
Erfahrungen sammeln, einmal an einem großen Turnier teilnehmen und vielleicht sogar den einen oder anderen Kampf zu gewinnen – so dachten Trainer, Betreuer und Nina Dirmeier (TSV 1880 Schwandorf e. V.), als sie mit dem weiblichen Leistungskader der Oberpfalz nach Erfurt zum 15. Internationalen EGA (Erfurter Garten-Ausstellung)-Pokalturnier fuhren. Was am Ende alle überrascht hat – Nina wurde Dritte.
Gleich im ersten Kampf in der Gewichtsklasse – 48 kg, sie hatte nicht das Glück wie viele andere Athleten, ein Freilos zu bekommen, musste sich ihre Gegnerin Therese Döhrer vom SV Schmalkalden 04 durch einen Tane-otoshi vorzeitig geschlagen geben. Eine Nummer zu groß war für Nina dann Ronja Habermann von Randori Berlin. Ihr musste sie sich durch einen großen Hüftwurf geschlagen geben.
Das hinderte Nina jedoch nicht, bereits im nächsten Kampf wieder Vollgas zu geben. Saskia Anders vom TSV Grafing konnte sich aus Nina´s Kesa-gatame nicht mehr befreien und so ging dieser Kampf ebenfalls vorzeitig an die Schwandorferin.

Nina Dirmeier (rechts) bei der Siegerehrung in Erfurt
Deutlich schwerer machte es ihr die nächste Gegnerin, Rebecca Bräuninger von der ARGE Baden-Württemberg. Diese forderte Nina über die ganze Kampfzeit und am Schluß entschied ein Yuko (kleine Wertung) den Kampf zu Gunsten der TSV´lerin.
Im letzten Kampf traf Nina dann auf die vom JC Erfurt stammende Sabrina Fischer. Auch diese musste erfahren, dass es aus den Haltegriffen von Nina kein Entrinnen mehr gab. Somit war der 3. Platz für Nina Dirmeier sicher. Dies war auch gleichzeitig die beste Platzierung einer bayerischen Kämpferin in dieser Gewichtsklasse.
Bezirkstrainerin Irene Hirsch und die Jugendleiterin Sandra Querfurt waren begeistert von der Art und Weise, wie Nina Dirmeier ihren großen Erfolg erreichte. Und auch in Schwandorf freuten sich die Trainer Herbert Messer und Barbara Baumann mit Abtl. Wolfgang Baumann über den bisher größten Erfolg einer Judoka seit Neugründung der Judoabteilung im Jahr 2002.
KIM-Possible machte stark
Agenten-Ansturm bei TSV-Judoabteilung
Kim Possible macht stark - unter diesem Motto startete der Deutsche Judobund (DJB), gesponsert von Disneyworld und Super-RTL, mit deutschlandweit über 650 Judovereinen eine Werbekampagne für den Judo-Sport. Auch die Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf e. V. nahm an dieser Aktion mit großem Erfolg teil. Und das mit großem Erfolg.

Fast 30 Kinder und Jugendliche kamen gleich zum ersten Agententraining. Soviel, dass Abteilungsleiter W. Baumann die Kinder in zwei Gruppen aufteilen musste. Über vier Wochen hinweg übten die begeisterten Agenten-Anwärter Fallschule, Stand- und Bodentechniken. Trainerin Barbara Baumann hatte mit ihren beiden Helfern, Nina Dirmeier und Alexander Piontek, alle Hände voll zu tun.
Am letzten Trainingstag gab es dann für die Eltern eine kleine Überraschung. Die, verständlicherweise aufgeregten, Agenten zeigten, was sie gelernt hatten. Und selbst wenn dem einen oder anderen einmal ein Wurf nicht gleich auf´s erste mal gelang, so gab es zum Schluss dennoch den verdienten Applaus. Denn hier hat der olympische Gedanke gezählt - Dabei sein ist alles.

16 Kindern gefiel der Judosport unter dem Training von Barbara Baumann und ihren Helfern so gut, dass sie vom Abteilungsleiter der Judoabteilung als neue Mitglieder begrüßt werden konnten.
U-14-Judoka erfolgreich
Nina Dirmeier wieder in Top-Form
Am vergangenen Sonntag waren einige sehr überrascht beim Judo-Ranglistenturnier der U- 14 in Weiden. Nina Dirmeier vom TSV 1880 Schwandorf e. V. meldete sich nach ihrer langen Verletzungspause (sie hatte es bei der Bayer. Meisterschaft im Oktober 2006 schwer am Ellenbogen getroffen) eindrucksvoll zurück. Gleich Ihre erste Gegnerin, Jennifer Rutka vom 1. JC Weiden, hat Nina wohl stark unterschätzt. Nach nur knapp einer Minute musste sich Jennifer geschlagen geben. Auch die beiden folgenden Judoka vom JKC Kümmersbruck hatten keine Chance gegen Nina. Während Nicole Ott durch einen Festhaltegriff regelrecht auf die Matte "genagelt" wurde, gelang es der fast einen Kopf größeren Constanze Schattke, Nina fast zwei Minuten zu beschäftigen, bis auch sie sich geschlagen geben musste. Der erste Platz in ihrer Gruppe war die logische Konsequenz. Auch die Bezirksjugendleiterin, Sandra Querfurt war äußerst erfreut über die hervorragenden Leistungen von Nina, die im Oberpfalz-Leistungskader eine feste Größe ist.

Nina Dirmeier bei einer Kampfaktion und bei der Siegerehrung
Bei der männlichen Jugend waren zwei TSV-Judoka am Start. Florian Burger war im ersten Kampf gegen Christopher Güzel vom JKC Kümmersbruck noch nicht so richtig angekommen und verlor diesen so relativ schnell. Gegen Benedikt Hölzl von Detag Wernberg und Thomas Daubenmerkel vom JC Weiden hatte dann Florian die Nase vorn, musste aber den letzten Kampf gegen Benedikt Wagner (JKC Kümmersbruck) verloren geben. Er belegte am Schluß einen guten dritten Platz.
Sehr schwere Gegner standen Alexander Piontek gegenüber. Während er gegen Robin Schwab (Detag Wernberg) und Patrick Krüger (ASV Neumarkt) klar verlor, konnte Franz Tremmel (Bushido Amberg) lediglich durch eine kleine Wertung seinen Vorsprung über die Zeit retten. Lukas Tischler (Detag Wernberg) hatte dagegen keine Chance gegen Alexander und verlor klar durch Ippon. Letztendlich wurde Alexander Piontek 4. in seiner Gewichtsklasse.
Disneys Kim Possible macht Kinder stark

Bei der bundesweiten Aktion von dem Disney Channel und dem Deutschen Judo-Bund (DJB) heißt es für alle Teilnehmer: Ab auf die Matte!
Schwandorf, 17. April 2007 Bei den Kim Possible Judo-Wochen zwischen dem 20. April und dem 18. Mai 2007 kommt Agentenstimmung in die Übungsräume des TSV 1880 Schwandorf e. V. an der Wackersdorfer Straße 88 in Schwandorf. Im Rahmen der Initiative Kim macht stark! können Kinder zwischen sechs und 15 Jahren kostenfrei in den teilnehmenden Judo-Vereinen trainieren und sich zu Nachwuchs-Judoka ausbilden lassen. 650 Judo-Vereine sind deutschlandweit dabei.
Unschlagbar mit dem Kim Possible-Agententraining
Eigentlich ist Kim Possible, Heldin der gleichnamigen Fernsehserie, ein ganz normales Mädchen - abgesehen von ihrem etwas ausgefallenen Hobby: Neben Cheerleader-Training und Hausaufgaben, rettet sie zusammen mit ihren Freunden Ron, Rufus und Wade die Welt vor Bösewichten und ihren düsteren Machenschaften. Sportlich, selbstbewusst und stets im Dienst für die gute Sache, ist sie ein Vorbild für ihre jungen Fans und Patin der Aktion Kim macht stark! Die Teilnehmer der Kim Possible Judo-Wochen lernen Judo als Gruppensportart mit hohem Spaßfaktor kennen: Denn mit Judo werden die Kinder nicht nur fit wie ihre Serienheldin, sondern lernen auch, sich ebenso mutig zu behaupten. Und das gibt eine Extraportion Selbstbewusstsein!
Bei Kim macht stark! ist für jeden etwas dabei - vom Judo-Neuling bis zum wettkampferfahrenen Judoka. Drei eigens vom DJB entwickelte Trainingsprogramme sind nach Leistungsstufen gestaffelt und nach den Seriencharakteren benannt: Rufus für Anfänger, Ron für Judoka mit Vorwissen und Kim für die Fortgeschrittenen. Außerdem erhält jedes Kind seinen eigenen Kim Possible-Agentenpass, in dem es seine Übungsfortschritte festhalten kann. Das erste Training findet am 20.04.2007 von17:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Dojo des TSV 1880 Schwandorf e. V. an der Wackersdorfer Straße 88 in statt. Jedes teilnehmende Nichtvereins-Mitglied ist über den DJB unfall- und haftpflichtversichert.
Tolle Gewinnchancen für alle Teilnehmer
Mitmachen wird belohnt! Alle Teilnehmer, die ihr Agententraining während der Kim Possible Judo-Wochen erfolgreich absolvieren, können an einem Gewinnspiel teilnehmen. Als Hauptpreis winkt neben vielen hochwertigen Preisen eine Reise vom 9. bis 27. September zur Judo-WM nach Brasilien.
Kim Possible - Die Serie
Disneys Kim Possible ist die erfolgreichste Kinderserie im deutschen Fernsehen: Im Schnitt schauen täglich 800.000 Jungen und Mädchen im Alter von drei bis 13 Jahren im Disney Channel und auf Super RTL zu. Kim und ihre Freunde sind im April von Montag bis Freitag um 13 und 18.10 Uhr im Disney Channel auf Schurkenjagd. Auf Super RTL ist Kim täglich um 19.15 Uhr zu sehen.
Für Rückfragen:
Wolfgang Baumann
Abteilungsleiter TSV 1880 Schwandorf e. V., Abt. Judo
Telefon: 0941-94 75 11
E-Mail: WHBaumann@arcor.de
Oder unter www.kimmachtstark.de
TSV-Judoka weiter auf Erfolgskurs!
So erfolgreich wie das vergangene Jahr für die TSV-Judoka geendet hat, begann das neue Jahr. Beim Ranglistenturnier der U- 11 holte sich Christian Ettl den 1. Platz durch einen Sieg mit einer kleinen Wertung gegen Wolfgang Vögele aus Waldetzenberg. Bei den darauffolgenden Oberpfalzmeisterschaften lief es dann umgekehrt. Hier hatte Wolfgang Vögele die Nase vorn. Durch einen Sieg von Christian Ettl über Benedikt Ochsenlühn aus Neumarkt konnte sich dieser aber den Titel des Vizemeisters sichern.
Länger als ein Dreivierteljahr hat sich die bisherige Trainerassistentin Barbara Baumann auf die Trainerlizenz vorbereitet. Zwei Lehrgänge über jeweils eine Woche, einen Wochenendlehrgang (beide in Ingolstadt) sowie letztendlich die praktischen Übungen im Verein waren Voraussetzung für die Teilnahme an der ÜL-Prüfung Ende März ebenfalls in Ingolstadt. Dass sich die Strapazen gelohnt haben, zeigt das Ergebnis der Prüfung. Barbara Baumann trägt nun den Titel der Fachübungsleiterin (Judo) und trainiert die Anfängergruppe in der Judoabteilung.
Genauso lange als Barbara bereitete sich auch Marina Penno auf Ihre Prüfung zum 1. Kyu vor. Sie scheute keine Mühen, um u. a. auch in Kümmersbruck beim dortigen JKC mit Ihrer Freundin und Prüfungspartnerin Maria Hirsch die einzelnen Techniken zu üben, bis auch der kleinste Fehler behoben war. Zum Kata-Training trat Marina zum Spezialtraining in Rötz an. So vorbereitet, war die Gürtelprüfung am 31. März in Rötz unter den gestrengen Augen des Prüferteams unter Leitung von Adolf Bindl kein großes Problem für Marina. Sie trägt nun neben Barbara Baumann als jüngste TSV-Judoka den Braungurt.
So kann die Abteilungsführung unter der Leitung von Abt.L. W. Baumann zuversichtlich in die Zukunft blicken. Demnächst hält Kim-Possible in die Judohalle Einzug. Unter der Leitung der Trainerschaft wird dann interessierten Kindern und Jugendlichen Judo zum Anfassen präsentiert. Einen ausführlichen Bericht finden sie in Kürze hier."
Judo-Youngsters in Weiden
Am Sonntag, den 10.12.06 konnte der 1. JC Weiden zusammen mit dem Nikolaus über 115 kleine Judoka begrüßen.
Die Judoka, die an offiziellen Turnieren noch nicht teilnehmen dürfen, weil sie wegen ihres Alters oder der Graduierung noch keine Starterlaubnis haben, trafen sich, um vielfach erstmals ihre Kräfte zu messen. Vereine aus der ganzen Oberpfalz waren vom Ausrichter Karl Ertel eingeladen worden. Zugelassen waren nur Weiß- und Weißgelb-Gurte der Jahrgänge 1996 bis 2001. Auch vom TSV 1880 Schwandorf waren zwei Kids am Start. Moritz Höcker ließ seinen Gegnern Phillip Dobmeier (TB Weiden), Daniel Gleissner (FC Schwarzenfeld) sowie Lukas Zahner vom Ausrichter 1. JC Weiden nicht den Hauch einer Chance und war am Ende wohlverdient stolzer Erster seiner Gewichtsklasse. Die Art und Weise, wie Moritz seine Siege nach hause brachte, bescherte ihm außerdem den Technikpreis in seiner Altersklasse. Johannes Reinhardt war nicht ganz so erfolgreich und verlor zwei Kämpfe. Aber auch er hatte den Mut, zum ersten Mal auf der Matte zu stehen, was gar nicht einfach ist. Der dritte Platz war letztendlich der Lohn.
v. l. Moritz Höcker und Johannes Reinhardt
Judoelite in Schwandorf
Am vergangenen Wochenende trafen sich die Judoka der Oberpfalz in den Altersklasse U- 11 und U- 17in Schwandorf, um die Top-Ten-Athlethen zu küren. Mehr als 140 Buben und Mädchen kamen an beiden Tagen zum Top-Ten-Turnier, dessen Ausrichter, wie bereits letztes Jahr auch schon, die Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf e. V. war.
Für die U- 11-Kämpfer war es teilweise die erste Begegnung auf der Wettkampfmatte. So war es nicht weiter verwunderlich, dass man noch nicht so recht wusste, was man mit dem Gegner anfangen sollte. Auch führten neue, speziell für diese Altersklasse eingeführte „Wettkampfregeln“ für einige Verwirrungen bei Judoka, aber auch bei Betreuern. Braucht man doch jetzt 2 Ippon (Ganzer Punkt) um zu gewinnen. Ein Tor im Fußball zählt doch auch beim ersten Mal.
Bei den „alten Hasen“ sah man auch in dieser Altersklasse bereits gute Techniken. Für den TSV startete u. a. auch Florian Burger. Er hatte an diesem Wochenende seinen Durchbruch. Während er im Verlauf des Jahres immer wieder unglücklich verlor, musste er sich vor heimischem Publikum nur gegen Jonas Voß vom TB Weiden geschlagen geben, seine weiteren drei Kämpfe gewann er souverän und so landete er verdient auf Platz 2. Die weiteren Platzierungen der TSV-Kämpfer: Christian Ettl Pl. 3, Stefan Kern Pl. 4 und Sebastian Erling Pl. 5.
Christian Ettl Pl. 3, Florian Burger PL. 2, Sebastian Erling Pl. 5 und Stefan Kern Pl. 4
Bei den Mädchen U- 17 zeigte Marina Penno vom heimischen TSV einmal mehr, warum sie zu den Besten der Oberpfalz gehört. Marina, die in der Mannschaft für den 1. JC Weiden kämpft und mit dieser bereits Oberpfalz-Vizemeisterin 3. Bayerische Meisterin sowie ganz überraschend 5. bei den Süddeutschen Meisterschaften wurde, ließ auch in Schwandorf ihren Gegnerinnen keine Chance. Lediglich Maria Hirsch vom JKC Kümmersbruck zwang sie, über die volle Kampfzeit zu gehen, alle anderen Kämpfe beendete Marina vorzeitig durch Ippon. Sie schaffte es auch, den kürzesten Kampf des Turniers zu bestreiten. Gerade mal 2 Sekunden ließ sie einer Ihrer Gegnerinnen Zeit, dann war der Sieg perfekt. So erreichte Marina einen hervorragenden ersten Platz in der Turnierwertung. In der Wertung der Jahresbesten belegte sie durch diese konstant hervorragende Leistung während des ganzen Jahres einen verdienten 9.Platz.
Erfreut zeigte sich Abteilungsleiter W. Baumann auch über die Tatsache, dass die Einsatzkräfte des BRK Schwandorf, unterstützt durch Harald Penno und Gottfried Dirmeier (beide TSV), alles im Griff hatten und nur bei kleineren Blessuren eingreifen mussten. Ernsthafte Verletzungen waren Gott sei Dank nicht zu beklagen. Viele helfende Hände aus den Reihen der Eltern sorgten für einen reibungslosen Ablauf der gesamten Veranstaltung.“

Marina mit dem ersten Platz in der Turnierwertung
Unter den besten Vereinen Bayerns
Judo: TB-Mädchen holen Vizetitel auf Landesebene - Gastgeber 1. JC überraschend Fünfter
Weiden. Der 1. Judoclub Weiden war am Samstag in der Sporthalle am Wasserwerk Ausrichter der bayerischen Mannschaftsmeisterschaft der Frauen und Männer U 17. JC-Vorsitzender Karl Ertel begrüßte 22 Mannschaften mit weit mehr als 200 Aktiven aus ganz Bayern.
Aus Oberpfälzer Sicht äußerst erfreulich war das gute Abschneiden der beiden Weidener Vereine TB und 1. JC, die sich als Einzige aus der Oberpfalz über die nordbayerischen Titelkämpfe für diese Landesmeisterschaft qualifiziert hatten. Während der TB stolz auf den Vizetitel sein kann, gelang es dem 1. JC statt eines prognostizierten neunten Platzes mit einem nie erwarteten fünften Rang unter den besten Vereinen Bayerns einen Achtungserfolg zu erzielen.
Erwartungsgemäß setzten sich die Favoriten und südbayerischen Meister TSV Großhadern bei den Frauen und TSV Abensberg bei den Männern durch und holten auf teilweise spektakuläre Art und Weise die Titel, wobei schon erschreckend deutlich das Schreckgespenst "Süd-Nord-Gefälle" ans Tageslicht kam. Dank des wie immer großartig funktionierenden Organisationsteams des 1. JC Weiden ging die Veranstaltung völlig reibungslos über die Bühne.
Bei den jungen Frauen gingen folgende Vereine an den Start: TSV Großhadern, 1. JC Weiden, TV Lenggries, SG Eltmann, FC Schweitenkirchen und PTSV Hof (Pool A) sowie TB Weiden, FC Hohenthann, SV Wettstetten, TV Altdorf und PSV Königsbrunn (Pool B).
Großhadern zu stark
Hausherr 1. JC Weiden eröffnete das Turnier gegen TV Lenggries. Trotz einer unbesetzten 40-kg-Klasse und einer während ihres Kampfes schwer verletzten Anna Böhm - sie fiel damit für den Rest des Tages aus - holte der 1. JC Weiden um Trainer Karl Ertel einen 4:2-Sieg. Gegen den Titelfavoriten und späteren bayerischen Meister TSV Großhadern setzte es die erwartete 0:7-Niederlage. In der Trostrunde ging es gegen den FC Schweitenkirchen, der unerwartet hoch mit 5:2 abgefertigt wurde. Somit standen die JC-Damen völlig überraschend im kleinen Finale gegen den SV Wettstetten. Diese Begegnung war an Dramatik und Spannung nicht zu übertreffen, und es stand am Ende 3:3 unentschieden. Lediglich durch den hauchdünnsten Unterschied in der Unterbewertung schrammte der 1. JC Weiden an Bronze vorbei und belegte Platz fünf.
In Pool B löste der TB Weiden das "Problem" FC Hohenthann mit einem 5:2-Sieg und schickte auch den SV Wettstetten nach zusätzlichen Stichkämpfen beim 3:3-Gleichstand knapp mit 5:4 in die Trostrunde. Dafür kassierte die TB-Mannschaft um Trainer Stefan Bolleininger im Finale die gleiche deklassierende 0:7-Niederlage wie alle anderen vorherigen Gegner des übermächtigen Münchener Bundesligavereines und wurde Vizemeister.
Es kämpften für den 1. JC Weiden: Marina Penno (TSV 1880 Schwandorf e. V.), Christina Bauer, Melanie Hausel, Jenny Lobenhofer, Nina Habenschaden, Christina Bock, Laura Meier, Anna Böhm, Selina Jurack, Anita Freundorfer und Paloma Fernandez. TB Weiden kämpfte mit Sinem Engin, Christina Schieder, Resi Diermeier, Sydney Querfurth, Cordula Meiler, Theresa Bäuml, Regine Hübner und Zita Notter.
Die Ergebnisse der Frauen: 1. TSV Großhadern, 2. TB Weiden, 3. TV Altdorf und SV Wettstetten, 5. 1. JC Weiden und die SG Eltmann, 7. FC Hohenthann und FC Schweitenkirchen. Ohne Siegzähler verabschiedeten sich nach der Vorrunde TV Lenggries, PTSV Hof und PSV Königsbrunn.
Abensberg siegt
Bei den Männern trafen im Endkampf die Finalisten der südbayerischen Meisterschaften, die Bundesligavereine TSV Abensberg und TSV Großhadern, aufeinander. Wie in der vorhergegangenen Runde behielt Abensberg die Oberhand und verwies den Münchener Traditionsverein auf den zweiten Platz. Auf Platz drei folgten DJK Aschaffenburg und JV Ammerland-Münsing, die fünften Plätze gingen an die SG Eltmann und TSV Großhadern II. Die siebten Plätze belegten TSV Altenfurt und 1. SC Gröbenzell. Es folgten abgeschlagen die sieglosen KG Aschaffenburg-Lohr, TV Altdorf und PTSV Hof.
Vizetitel für TSV-Judoka
Nina Dirmeier für nordbayerische Meisterschaft qualifiziert
Am vergangenen Sonntag fanden in Rötz die diesjährigen Oberpfalzmeisterschaften der männlichen und weiblichen Jugend bis 14 Jahre statt. Nina Dirmeier vom TSV 1880 Schwandorf, letztes Jahr noch Oberpfalzmeisterin in der U- 11, war das erste Jahr in dieser Altersklasse am Start. In ihrem ersten Kampf gegen Katrin Süß vom FC Weiden Ost, die ebenso wie Nina dem Oberpfalz-Leistungskader angehört, verlor sie gleich durch eine Unachtsamkeit.
Im zweiten Kampf gegen ihre „Angstgegnerin“ Jennifer Rutka vom 1. JC Weiden gelang es Nina, diese in einen Haltegriff zu bringen, aus dem sich Jennifer nicht befreien konnte. Ebenso erging es Ninas letzter Gegnerin Katharina Meiler vom JKC Kümmersbruck. Auch sie wurde von Nina festgehalten. Durch diese beiden Siege sicherte sich Nina den Titel des Oberpfalz-Vizemeisters und qualifizierte sich dadurch für die nordbayerische Meisterschaft, die am kommenden Sonntag in Kümmersbruck ausgetragen wird.
Nina Dirmeier bei der Siegerehrung
TSV-Judoabteilung veranstaltet Kurs zur Selbstverteidigung
Immer öfter wird in den Medien über Gewalt berichtet – Gewalt an Schulen, Gewalt in Discos, aber auch Gewalt gegen Frauen, sei es in der Familie oder auch im Alltag. Viele Frauen trauen sich doch nicht einmal mehr am hellen Tage durch einen Park zu gehen, aus Angst, belästigt zu werden. Pöbeleien und Angriffe selbst mitten in der Stadt sind heutzutage leider keine Seltenheit mehr.
Um hier Hilfestellung zu leisten, diese Probleme in den Griff zu bekommen, haben sich der Deutsche Judobund (DJB) und Vertreter der Polizei Gedanken gemacht und ein Konzept erarbeitet, nach welchem gerade Frauen und heranwachsende Mädchen (ab 17 Jahre) lernen können, sich zu wehren - auch einmal nein zu sagen.
Erstmals startet nun die Judoabteilung des TSV’ 1880 Schwandorf einen Kurs nach diesem Konzept. Irene Hirsch, Trainerin und selbst ehemalige erfahrene Judokämpferin (u. a. 2. Bundesliga) hat im Jahr 2005 die Qualifikation, Kurse dieser Art zu halten, in der Sportschule Oberhaching unter den strengen Augen der DJB-Referentin Anja Derksen erlangt und wird den Kurs in Schwandorf leiten. Ziel soll sein, den Teilnehmerinnen Sicherheit im Alltag zu vermitteln, sich nicht mehr zu fürchten, auch einmal alleine spazieren zu gehen, sich im Leben zu behaupten, nicht nur in Schule und Beruf. Teilnehmen können an diesem Kurs Mädchen und Frauen ab einem Alter von ca. 17 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch spezielle Kleidung wird nicht benötigt. Ein Jogginganzug (ohne Metall, wie Reißverschlüsse, Knöpfe ect.) reicht. Der Kurs beginnt am 03.Mai 2006 um 20.00 Uhr in der Judo-Halle (Dojo) des TSV an der Wackersdorfer Str. 88 in Schwandorf und dauert 10 Abende jeweils ca. 90 Minuten.
Die Kursgebühr beträgt 70,00 €. Um einen effektiven Lernerfolg zu erzielen, ist die Teilnehmerzahl auf max. 16 Teilnehmer begrenzt.
Fragen zu diesem Kurs sowie die Anmeldung hierzu (dringend erforderlich) können jederzeit an den Abteilungsleiter der Judoabteilung des TSV, Wolfgang Baumann, unter Telefon-Nr. 0941-94 75 11 oder eMail Orga@Judo-Schwandorf.de gerichtet werden. Sollten mehr als 16 Meldungen eingehen, werden die Teilnehmer in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Bei genügender Nachfrage wird selbstverständlich ein weiterer Kurs angeboten.
Nina Dirmeier vor Berufung in Leistungskader
Über 170 Judokas trafen sich am Samstag und Sonntag 10./11.1.2006 in Rötz zum Ranglistenturnier der männlichen U-11/U-14.
Auch der TSV Schwandorf war mit einem Großaufgebot von 12 Jungen in beiden Altersklassen vertreten. In der MU-14 waren Andreas Baer, Dominik Linseele und Patrick Stahl, die jeweils den 5. Platz belegten am Start. Alexander Piontek belegte mit einem gewonnen Kampf den 3., Andreas Kern mit ebenfalls einem gewonnen Kampf den 2. Platz.
Am Nachmittag waren dann die jüngeren Judokas der MU-11 am Start. Hier tat sich Florian Hanisch besonders hervor. Er besiegte drei seiner vier Gegner klar und verlor den vierten Kampf nur knapp. Die Unterbewertung stand daher günstig für ihn, sodass er einen hervorragenden 1. Platz belegte. Markus Scholz und Simon Matthiesen erkämpften sich jeweils einen 2.Platz, während Samuel Matthiesen und Christian Ettl den 3. Platz erreichten. Des Weiteren belegten Stefan Kern den 4. und Florian Burger den 5. Platz.
Am Sonntag waren die Teilnehmerzahlen bei den Mädchen nicht ganz so hoch. Nina Dirmeier kämpfte in der Altersklasse U-14 der Mädchen für den TSV. Ihren ersten Kampf bestritt sie gegen Jeniffer Rutka vom 1. JC Weiden, die in der Altersklasse U-11 in zwei Jahren nicht ein einziges Mal verloren hatte. Nach einem langen Kampf konnte Nina, die zu diesem Zeitpunkt mit einer großen und zwei kleineren Wertungen führte, Jeniffer in einen Haltegriff bringen, aus dem sich diese nicht mehr befreien konnte. Damit brachte Nina ihr ihre erste Niederlage bei, seit diese aktiv an Turnieren teilnimmt. Den zweiten Kampf gegen Katharina Meiler gewann Nina klar mit einem Ippon nach zehn Sekunden und belegte somit einen verdienten ersten Platz. Sie wurde an diesem Turnier auch von der Bezirkstrainerin Irene Hirsch, nicht zuletzt auch wegen der Leistungen im letzten Jahr (mehrere Platzierungen unter den ersten zweien sowie Oberpfalzmeisterin 2005), zu einem Stützpunkttraining mit dem Olympiasieger Udo Quellmalz nach Weiden sowie zum Training des Bezirkskaders nach Kümmersbruck eingeladen.
Die Bezirksjugendleiterin, Sandra Querfurth, und Irene Hirsch planen, Nina evtl. in den Oberpfalz-Leistungskader zu berufen. Dies wäre für die TSV-Judoka, die diesen Sport seit erst etwas über zwei Jahren betreibt, der größte Erfolg bisher. Selbstverständlich sind auch Abteilungsleiter Wolfgang Baumann und die Trainerinnen und Trainer der Judoabteilung mit diesen Ergebnissen und der Entwicklung hochzufrieden, wäre Nina doch nach Barbara Baumann und Marina Penno die dritte TSV-Judoka, die den Sprung in den Elitekader der Oberpfalz schaffen würde.
Gürtelprüfung - zum ersten Mal nach der neuen Prüfungsordnung
Am Dienstag dem 31.1.2006 stand für die Judokas des TSV Schwandorf wieder einmal eine Gürtelprüfung an. Zum ersten Mal wurde nach der neuen Prüfungsordnung, welche seit August letzten Jahres gilt, geprüft. Prüfer war wie auch schon in den Jahren zuvor wieder Werner Bühler. 15 Judokas standen auf der Matte, für fünf war es die erste Prüfung. Drei Kinder bestanden den Gelbgurt und erhalten somit die Startberechtigung für alle offiziellen Turniere.
Im Einzelnen bestanden die Prüfung zum weiß-gelben Gurt: David Baumann, Sophia Kass, Martin Lohbauer, Ferenc Scharl, Stefan Ettl;
zum gelben Gurt: Andreas Baer, Michael Drexler, Sebastian Erling, Samuel Mathiesen;
zum gelb-orange Gurt: Florian Burger, Nina Diermeier, Christian Ettl Rafael Herrmann, Stefan Kern, Alexander Piontek und Markus Scholz.
Marina Penno nicht nur im Bezirk erfolgreich - Dritte bei den Nordbayerischen Meisterschaften der FU-17
Am Sonntag, den 15.1.06, fanden in Obernburg die Nordbayrischen Meisterschaften der FU17 statt, für die sich die derzeit für den 1. JC Weiden startende Marina Penno eine Woche zuvor qualifiziert hatte. Ihren ersten Kampf gegen Tamira Steinhauer gewann sie klar mit einem Goshi Guruma. Auch den zweiten Kampf gegen Christina Bauer konnte sie durch einen Hebel eindeutig für sich entscheiden, wodurch sie als Erste in Pool B in den nächsten Kampf ging. Maria Hirsch, die in Pool A zweite geworden war, traf im Kampf um den Einzug ins Finale auf Marina. Wie auch schon auf der Oberpfalzmeisterschaft unterlag Marina knapp und belegte somit einen trotz allem hervorragenden dritten Platz. Dadurch qualifiziert sie sich für die Bayerischen Meisterschaften, welche am nächsten Sonntag in Abensberg stattfinden werden.
Oberpfalzmeisterschaften der U-17 und U-20
So erfolgreich, wie das alte Jahr für die Judoka des TSV 1880 Schwandorf geendet hatte, begann am Wochenende das Neue. Am Sonntag fanden die Oberpfalzmeisterschaften in den Altersklassen U- 17 und U- 20 statt, bei denen der TSV mit jeweils einer Kämpferin vertreten war.
In der FU-17 traf die derzeit für den 1. JC Weiden startende Marina Penno im ersten Kampf auf Mirjam Bucher von FC Neunburg. Dieser gelang es zunächst, eine kleine Wertung zu erzielen. Im weiteren Kampfverlauf konnte Marina jedoch einen Hebel ansetzen, der ihre Gegnerin zur Aufgabe zwang. Im zweiten Kampf sah es lange Zeit aus, als würde sie mit einer kleinen Wertung Vorsprung gegen Maria Hirsch vom JKC Kümmersbruck gewinnen. Gegen Ende des spannenden Kampfes erzielte Maria allerdings einen Waza-ari, welcher ihr nach 4 Minuten Kampfzeit den Sieg sicherte. Marina Penno wurde somit Oberpfalz-Vizemeisterin ihrer Gewichtsklasse.
Barbara Baumann startete in der Altersklasse U-20 und traf in ihrem ersten Kampf auf Nicole Schlagenhaufer (FC Neunburg v. W.), die sie nach einigem Hin und Her in einen Haltegriff brachte. Daraus konnte sich ihre Gegnerin nicht mehr befreien. Der zweite Kampf gegen Jessica Bertelshofer (1. JC Weiden) war lange Zeit ausgeglichen. Durch eine Unachtsamkeit kam Barbara in einen Haltegriff und konnte sich daraus nicht mehr befreien. So belegte Barbara ebenfalls einen zweiten Platz und trägt in diesem Jahr den Titel der Oberpfalz-Vizemeisterin.
Beide Kämpferinnen qualifizierten sich durch diese Erfolge für die nordbayerische Meisterschaft die für Marina bereits am nächsten Sonntag in Obernburg stattfindet. Barbara hat noch eine Verschnaufpause bis zum 29. Januar, bevor sie in Schwabach auf ihre nächsten Gegnerinnen trifft.
Nikolausturnier in Weiden
Der 1. JC Weiden veranstaltete am vergangenen Sonntag (11.12.2005) das 1. Nikolausturnier für Nachwuchsjudoka. Über 160 kleine Mädchen und Buben aus der ganzen Oberpfalz standen zum Teil erstmals auf der Matte. Die Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf e. V. war ebenfalls mit 6 Judoka dabei, als der Präsident des 1. JC Weiden, Karl Ertel, zusammen mit dem Nikolaus das Turnier eröffnete.
Sonja Laemmler traf in ihrem ersten Kampf auf Karin Daubenmerkl vom heimischen JC. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten siegte Sonja schließlich nach Punkten. Ihre zweite Gegnerin, Fabienne Dirner vom TSV Detag Wernberg, konnte sie sehr schnell in einen Haltegriff bringen, aus dem sich Fabienne nicht mehr befreien konnte. Der erste Platz war so für Sonja sicher.
Samuel Matthiesen gewann seine Kämpfe gegen Julian Blau von TSV Detag Wernberg und Magnus Rötzer vom 1. FC Rötz jeweils klar durch Ippon. So war auch für ihn ein erster Platz der verdiente Lohn, ebenso wie auch Andreas Baer an Ende mit Siegen über Christoph Weinfurtner (JKC Kümmersbruck), Oliver Kraus (TSV Detag Wernberg) und Sebastian Schlosser vom FC Weiden Ost erster Sieger war.
Hervorragende zweite Plätze konnten Stefan Ettl , Sebastian Erling und David Baumann erringen. Sie konnten jeweils einen ihrer zwei Kämpfe gewinnen.
Ein Turnier dieser Art wurde in Weiden zum zweiten Mal veranstaltet, bereits im Frühsommer waren über 130 Kinder in Schwandorf beim 1. Beginner-Meeting zu Gast. Die hohen Teilnehmerzahlen zeigen einmal mehr, dass sich auch die kleinen Weiß- und Weißgelb-Gurte mit Gleichgesinnten anderer Vereine im sportlichen Wettkampf messen und nicht nur spielen wollen, wie höheren Ortes oftmals geglaubt wird.
So hat der Abteilungsleiter des TSV 1880 Schwandorf, Wolfgang Baumann, mit seinem Team bereits für das erste Halbjahr 2006 die Ausrichtung des 2. Beginner-Meetings in Angriff genommen.
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Die erfolgreichen Judoka beim Nikolaus-Turnier in Weiden
Judo-Elite in Schwandorf: Top-Ten der Altersklassen U- 11 und U- 20
Am vergangenen Wochenende (19./20.11.05) traf sich in der Sporthalle des TSV 1880 Schwandorf e. V. die Judo-Elite des Bezirks Oberpfalz in den Altersklassen U- 11 und U- 20, um die besten zehn Judoka des Bezirks zu küren. Insgesamt mehr als 120 junge männliche und weibliche Athleten sind nach Schwandorf gekommen, um einen der begehrten Pokale mit nach Hause zu nehmen. Vom Veranstalter, der Judoabteilung des TSV, waren insgesamt acht männliche und eine weibliche Judoka am Start.
Am Samstag zeigte Nina Dirmeier ihr Können und bewies mit Ihrem zweiten Platz im Turnier und dem insgesamt achten Platz in der Top-Ten-Jahreswertung (FU- 11), dass sie nicht nur zufällig dieses Jahr auch Oberpfalzmeisterin ihrer Klasse geworden ist.
Auch am Sonntag blieben die Erfolge für die TSV-Judoka nicht aus. Alexander Piontek, ebenfalls amtierender Oberpfalzmeister in seiner Klasse, gewann seine Kämpfe gegen Stephan Nachreiner (SV Grafenwöhr), Sebastian Scheffmann (JC Amberg) und Simon Knorr (TSV Neutraubling) und belegte letztendlich Platz 1. Dieser erste Platz bescherte ihm in der Top-Ten-Jahreswertung MU- 11) Platz 9 und auch er darf sich nun, wie Nina Dirmeier, zu den besten 10 Judoka des Bezirkes zählen.
Aber auch die anderen TSV-Judoka zeigten insgesamt sehr gute Leistungen. Florian Burger, Florian Hanisch und Markus Scholz gewannen jeweils 3 von 4 Kämpfen und konnten sich über einen zweiten Platz freuen. Simon Matthiesen belegte Platz 3 und Christian Ettl, Florian Baringer sowie Stefan Kern belegten jeweils Platz vier in ihrer Gewichtsklasse, bevor die U- 20 in teilweise sehr spannenden Kämpfen ebenfalls Werbung für den Judosport machte.
Abteilungsleiter Wolfgang Baumann und sein Team zeichnen für die souveräne und reibungslose Ausrichtung des Turniers verantwortlich und sind selbstverständlich mit dem Abschneiden Ihrer Schützlinge hoch zufrieden.
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Markus Scholz bei "Warmmachen" (links), Nina Dirmeier (rechts) bei der Siegerehrung
Jüngste Judo-Kampfrichterin der Oberpfalz aus Schwandorf - Marina Penno und Barbara Baumann in den Kader des Bezirks Oberpfalz berufen
Barbara Baumann von der Judoabteilung des TSV Schwandorf ist die derzeit jüngste Judo-Kampfrichterin der Oberpfalz. Sie nahm am vergangenen Wochenende am zweiten Kampfrichterlehrgang im Judozentrum Abensberg teil. Den ersten Teil bestand sie bereits im März. Nachdem zunächst am ersten Tag der theoretische Teil der Regelkunde vermittelt wurde, sind die Regeln am zweiten Tag des Lehrgangs auch in die Praxis umgesetzt worden. Eine Prüfung brachte am Ende den Nachweis, dass alle Teilnehmer auf die neue Aufgabe bestens vorbereitet wurden. Jeder Judoka konnte am Ende sein Kampfrichterbuch in Empfang nehmen.
Bereits am Freitag wurden beim Kaderlehrgang des Bezirks in Kümmersbruck Marina Penno und Barbara Baumann in den Kader des Bezirks Oberpfalz berufen. Während Barbara Baumann bereits seit Jahren zum Stamm des Kaders gehört, ist Marina Penno dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge dabei.
Der Oberpfalzkader kämpft am kommenden Wochenende (23./24.7.) in München um die bayerische Bezirksmannschaftsmeisterschaft.
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Barbara Baumann und Marina Penno, beide wurden in den Oberpfalzkader berufen
Alexander Piontek und Nina Dirmeier Bezirksmeister
Gleich zweimal konnte sich am 9. Juli 2005 TSV-Judo-Abteilungsleiter W. Baumann mit seinen Judoka über den Titel eines Oberpfalzmeisters freuen. Bei der Meisterschaft der U- 11 in Tiefenbach errangen diesen Titel Alexander Piontek und Nina Dirmeier.
In seinem ersten Kampf beherrschte Alexander Piontek seinen Gegner, Sebastian Scheffmann vom JC Amberg klar und siegte vorzeitig durch Ippon.
Ebenfalls klar bezwang er seinen Gegner im Kampf um den Einzug ins Finale. Hier benötigte er fast die volle Kampfzeit von 2 Minuten, um seinen Gegner in einen Haltegriff zu bringen, aus dem eine Befreiung nicht mehr möglich war.
Ebenfalls drei Kämpfe hatte Nina Dirmeier zu bestreiten. Während sie gegen Tamara Winter vom TSV Detag Wernberg nur knapp 20 Sekunden brauchte, um den Sieg einzufahren und auch ihre zweite Gegnerin, Carmen Götz von der DJK Grafenwöhr, schnell durch einen Hüftwurf besiegt hat, musste sie in ihrem letzten Kampf ihr ganzes Können aufbieten. Aber letztendlich hatte auch Lisa Koch vom SV Tiefenbach keine Chance gegen Nina Dirmeier.
Eine tolle Leistung zeigte auch Markus Scholz, der den ersten Kampf zwar gewann, sich aber in der zweiten Begegnung seinem Gegner beugen musste. Dadurch kam er in die Trostrunde, in der er sich in drei weiteren Kämpfen, u. a. gegen Manfred Bindl aus Rötz, einen guten dritten Platz erkämpfen konnte.
Weitere Platzierungen: Christian Ettl., Florian Baringer und Florian Burger jeweils 5. Plätze.
Diese Ergebnisse belegen einmal mehr die gute Nachwuchsarbeit der Trainerin dieser Judoka, Barbara Baumann. Die nächste Gelegenheit, ihre guten Leistungen zu wiederholen, haben die Judoka im November, wenn in der heimischen Halle das Top-Ten-Turnier der U- 11 und U- 20 stattfindet.
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Nina Dirmeier und Alexander Piontek, die beiden Oberpfalzmeister
Ranglistenturnier der U- 11 und U- 14
Beim Ranglistenturnier der U- 11 und U- 14 am 12.06.2005 in Burglengenfeld waren die TSV-Judoka wieder erfolgreich. Zweimal Silber und viermal Bronze waren der Lohn für intensives Training. Christoph Baer (U- 14) und Nina Dirmeier (U- 11) standen erstmals auf der Matte. Um so erfreulicher waren die beiden Ippon-Siege gegen die teilweise höher graduierten Gegner. Die Silbermedaille war der verdiente Lohn für diese Leistungen. Mit Florian Baringer, Florian Hanisch, Patrick Stahl und Marina Penno errangen gleich vier Athleten des TSV den 3. Platz. Die weiteren Platzierungen: Simon Matthiesen, Alexander Piontek, Markus Scholz, Dominik Linseele (jeweils Platz 4), Florian Burger (Platz 5).
Die erfolgreichen Judokas beim Ranglistenturnier in Burglengenfeld
1. Judo-Beginner-Meeting
Am vergangenen Sonntag veranstaltete die Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf e. V. das 1. Judo-Beginner-Meeting, welches wohl in dieser Größenordnung einmalig sein dürfte.
130 kleine Judoka im Alter von sechs bis zehn Jahre fanden nebst ihren Eltern den Weg nach Schwandorf, um erstmals einen Judowettkampf außerhalb ihrer Vereine gegen fremde Gegner zu bestreiten. Entsprechend groß war die Nervosität der kleinen Athleten, aber auch vieler Eltern; wusste man doch noch gar nicht, was da auf einen so zukommt.
Nachdem alle gewogen waren, wurden die Kleinen vom Trainer der Judoabteilung, Herbert Messer, gemeinsam aufgewärmt, bevor dann um 11.00 Uhr der Abteilungsleiter, Wolfgang Baumann, das Meeting eröffnete. Oberbürgermeister Helmut Hey, sowie Dr. Saur als Vertreter des TSV-Präsidiums ließen es sich nicht nehmen, ein paar Worte an alle zu richten. OB Hey betonte, dass diese Veranstaltung auch im Zeichen der Aktion „Fit und schlank in den Frühling“ der Stadt Schwandorf steht und er bedankte sich für das Engagement der Abteilung mit einem kleinen Zuschuss zur Unkostendeckung.
Die Judoka zeigten dann endlich, was sie in ihren Vereinen gelernt haben, und die begeisterten Zuschauer konnten teilweise schon sehr schöne Judo-Techniken bewundern.
Für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgte neben Abteilungsleiter Baumann mit seinen vielen Helfern auch Karl Ertel vom 1. JC Weiden. Die Kampfrichter Werner Bühler (Hauptkampfrichter) vom TV Furth i. W., Irene Hirsch (JKC Kümmersbruck), Anja Weinzierl (SG Post/Süd Regensburg), Manfred Schmidt (FC Rötz) und Martin Royer (ASV Burglengenfeld) sowie Barbara Baumann vom ausrichtenden TSV Schwandorf, die ihren ersten Einsatz als Kampfrichterin hatte, sorgten dafür, dass auf der Matte alles nach den Judoregeln ablief.
Arbeitslos blieben Gott sei Dank die drei Sani Frau Schlosser, Herr Penno und Herr Laemmler. Kurz nach Beendigung des letzten Kampfes fand bereits die Siegerehrung statt, die natürlich von den Aktiven mit Spannung erwartet wurde. Für den TSV Schwandorf belegten Philipp Grundler, Sebastian Erling, Samuel Matthiessen und Stefan Ettl jeweils die ersten Plätze in ihrer Altersgruppe. Sonja Laemmler und David Baumann belegten jeweils den 2. Platz. Auf die dritten Plätze kamen Dennis Waldhier und Tamara Ippisch. Alle Aktiven gingen um 15.00 Uhr stolz mit ihren Urkunden und Medaillen nach hause. Das zweite Turnier dieser Art findet im Dezember in Weiden (Nikolausturnier) statt. Auch hierzu werden wieder über 100 Kinder erwartet.
Gelungener Auftakt für TSV-Judoka
Mehr als gelungen ist der Start der TSV-Judoka in die neue Saison. Nicht weniger als 8 Judoka waren beim ersten Ranglistenturnier am vergangenen Sonntag in Tiefenbach am Start. Am Schluß konnten ein erster, zwei zweite, ein dritter, ein vierter und zwei fünfte Plätze nach Schwandorf mitgenommen werden.
Florian Hanisch musste insgesamt vier Kämpfe bestreiten. Er verlor zwar gleich den ersten Kampf gegen Florian Stahl vom TB Weiden, konnte aber die restlichen für sich entscheiden und belegte am Ende einen hervorragenden ersten Platz.
Zum allerersten Mal an einem Turnier nahmen Markus Scholz und Alexander Piontek teil. Um so erfreulicher ist es, dass beide jeweils zwei Kämpfe gewonnen haben und in ihren Gruppen die zweiten Plätze belegten.
Knapp verfehlt hat Florian Baringer diese Platzierung und erreichte nur durch die schlechtere Unterbewertung den dritten Platz.
Ebenfalls ihre ersten Kämpfe bestritten Simon Matthiesen (4.), Christian Ettl (5.), Stefan Kern (5.) und Florian Burger (5.).
Bereits am Samstag fand die Jahreshauptversammlung der Judoabteilung statt. Der Abteilungsleiter, Wolfgang Baumann, berichtete über die Erfolge des vergangenen Jahres sowie über die Neuerungen der Prüfungsordnung, die ab 01.08.2005 in Kraft tritt. Weiterhin wurden zum Schriftführer Frau Antje Ettl und zum Kassenprüfer Herr Heinz Ettl nachgewählt. Die Jugendleiterin, Frau Ingrid Kern hielt einen Jahresrückblick über die Freizeitaktivitäten der Abteilung (z. B. Ausflug nach München in die Bavaria-Filmstudios) und auch die Kassenreferentin, Frau Helga Swierzyk, konnte eine positive Bilanz vermelden.
Sehr erfreut war Baumann über die Tatsache, dass zur Zeit 17 Judoka an Wettkämpfen teilnehmen können, zeigt dies doch, dass sich der positive Trend der letzten Jahre fortsetzt.
Das folgende Bild zeigt die strahlenden Sieger.

Reihe hinten: Andreas Kern, Alexander Piontek, Simon Matthiesen, Florian Hanisch.
Reihe vorn: Christian Ettl, Florian Burger, Markus Scholz, Florian Baringer.
Jahresabschluß der Judoka
Unter großer Beteiligung der Judoka und Eltern fand am vergangenen Samstag die Weihnachtsfeier in der TSV-Gaststätte "Zum Turner" statt. Rund 70 Mitglieder, Eltern und Kinder fanden den Weg zum Judo-Nikolaus. Dieser hatte neben ein paar "tadeligen" Worten ansonsten nur Gutes zu berichten. Hatte die Judo-Abteilung ein durchaus erfolgreiches Jahr hinter sich, so gesellten sich zum Jahresende gleich nocheinmal einige Highlights zum Erfolgsreigen hinzu. Nach der Verteilung der Geschenke durch den Nikolaus ehrte Abteilungsleiter W. Baumann die Judoka Alexander Piontek, Dominik Linsele, Christian Ettl und Edith Swierzyk für die erfolgreiche Teilnahme an der Judosafari (eine Maßnahme des DJB), Florian Hanisch als trainingsfleißigsten Judoka (er fehlte nur zwei mal in diesem Jahr) und Herbert Messer und Sebastian Dreher für die erfolgreiche Teilnahme am Trainerassistenten-Lehrgang 2004. Barbara Baumann legte zwei Tage vor der Weihnachtsfeier nach langer Vorbereitung ihre Prüfung zum 1. Kyu (Braungurt) ab.
Einen Pokal überreichte Baumann an Marina Penno als erfolgreichste TSV-Judoka 2004. Sie erreichte im laufenden Jahr einen 3. Platz bei der Oberpfalzmeisterschaft und wurde bei der nordbayerischen Meisterschaft 5. Weiterhin wurde Sie als Gastkämpferin mit der U-13-Mannschaft des 1. JC Weiden Oberpfalzmeisterin, 3. bei der nordbayerischen und 5. bei der bayerischen Meisterschaft. Beim Top-Ten-Turnier in Tiefenbach vor einer Woche erkämpfte sie sich einen hervorragenden 1. Platz. Diese Erfolge bescherten ihr in der Top-Ten-Jahreswertung der Oberpfalz Platz 10. Die Judoabteilung geht nun in die wohlverdienten Ferien, am 11. Januar 2005 beginnt dann wieder das Training zu den gewohnten Zeiten. Am 22.01.05 findet dann um 18.00 Uhr in der Vereinsgaststätte die Jahreshauptversammlung der Judoabteilung statt.
Top Plazierungen für TSV-Judoka
Patrick Stahl sorgt für faustdicke Überraschung
Beim TOP-TEN-Turnier am vergangenen Wochenende in Neutraubling zeigten die Judoka des TSV 1880 Schwandorf einmal mehr, dass auch sie zu den Besten der Oberpfalz gehören. Insgesamt 6 Kinder und Jugendliche waren an beiden Tagen am Start.
Am Samstag startete zunächst die MU- 11. Florian Baringer konnte gleich den ersten Kampf gegen Fridolin Bösl vom 1. JC Weiden durch Ippon gewinnen, musste sich aber dann den beiden anderen, Alexander Meier (DJK
Neumarkt) und Manuel Fuchs (JKC Kümmersbruck) geschlagen geben und belegte, wie auch die beiden TSV-Kämpfer Simon Matthiesen und Andreas Kern den 3. Platz.
Anders lief es bei Florian Hanisch. Nachdem er seinen ersten Kampf gegen Felix Wittmann vom FC Weiden Ost regelrecht verschlief, lief er gegen Daniel Haselbach vom JKC Kümmersbruck und Simon Rauch vom 1. JC Weiden zur Hochform auf und besiegte beide. Ein 2. Platz war der Lohn.
Eine totale Überraschung für Trainer, Eltern und Abteilungsleiter W. Baumann war Patrick Stahl. Er bestritt sein erstes Turnier überhaupt und zeigte im Kampf mit Andreas Siegmund vom Ausrichter TSV Wacker 50 Neutraubling gleich, dass mit ihm zu rechnen sei. Nach langem Hin und Her gewann er schließlich diesen Kampf nach der vollen Kampfzeit mit einem Yuko Vorsprung. Ebenfalls über die volle Zeit gingen auch die Kämpfe gegen Slav Ehrmann vom JC Nittendorf und Sebastian Müllner vom JC Amberg. Beide Kämpfe konnte Patrick jedoch am Ende klar für sich entscheiden und belegte am Ende eine überraschenden, aber auch verdienten 1. Platz.
Am Sonntag war dann Kampftag für die jungen Damen. In der Altersklasse FU- 17 startete für den TSV Schwandorf Barbara Baumann. Sie verlor ihren ersten Kampf gegen die Favoritin und spätere Erstplazierte Jessica Bertelshofer vom 1. JC Weiden relativ klar. Im zweiten Kampf gegen Katharina Schels vom TSV Berching ging Barbara gleich mit Waza-ari (halber Punkt) in Führung und konnte ihre Gegnerin gleichzeitig in einen Haltegriff bringen, aus dem sich Katharina Schels nicht mehr befreien konnte. Dieser Sieg brachte am Ende Platz 2 für Barbara Baumann.
Wenn man das gesamte Ergebnis betrachtet, braucht den TSV-Judoka um Abteilungsleiter Baumann und die Trainer Herbert Messer, Barbara Baumann und Sebastian Dreher auch vor der Saison 2005 nicht Bange zu sein. Dann werden noch ein paar Judoka mehr auf der Matte stehen, vorausgesetzt sie bestehen die nächste Gürtelprüfung, die am 07. Dezember 2004 stattfindet.

Auf dem Foto
Reihe hinten:
Andreas Kern, Patrick Stahl, Florian Hanisch, Sebastian Dreher
Reihe vorn: Simon Matthiesen, Florian Baringer.
Judo-Oberpfalzmeisterschaft und RLT
Olympische Sportart auch in Schwandorf
Judo total gab es am 25./26.09.2004 in Schwandorf. Nicht weniger als 120
Judoka aus der ganzen Oberpfalz trafen sich in der Halle des TSV 1880
Schwandorf e. V., um die Besten aus ihren Reihen zu küren.
Am Samstag fand die Oberpfalzmeisterschaft der U- 15 statt. Abteilungsleiter
Wolfgang Baumann freute sich besonders, neben den Ofiziellen des
Judo-Bezirks auch Landrat Liedtke, Oberbürgermeister Hey und die Herren
Bayerköhler und Dr. Saur als Vertreter des TSV-Präsidiums begrüßen zu
können. Alle lobten in ihren Begrüßungsworten das Engagement der
Verantwortlichen und der Helfer der Judoabteilung des TSV. Würde doch durch
die Veranstaltung die Stadt Schwandorf wieder einmal weit über die
Stadtgrenzen hinaus publik gemacht.
Zunächst zeigte die männliche Jugend Judo vom Feinsten. Judoka aus insgesamt
13 Vereinen der Oberpfalz lieferten sich teilweise dramatische Kämpfe, bis
letztendlich die 10 Oberpfalzmeister der einzelnen Gewichtsklassen
feststanden. Dies sind im einzelnen:
Die jungen oberpfälzer Damen (ebenfalls aus 13 Vereinen) blieben der Männerwelt vom Vormittag jedoch in keiner Weise etwas schuldig. Hervorragende Techniken und Siegeswille wurden den Zuschauern geboten. Insgesamt 9 Oberpfalzmeister konnten zum Schluß gekürt werden:
In zwei Wochen geht es nun für die Judoka um die nordbayerische
Meisterschaft.
Edith Swierzyk vom TSV Schwandorf hatte sich verletzt und
konnte deshalb leider nicht antreten.
Eine Altersklasse jünger waren die Judoka am Sonntag beim Ranglistenturnier
der U- 13. Aber wer dachte, dass es hier nicht so zur Sache ginge, wie einen
Tag zuvor, der sah sich getäuscht. Denn auch in dieser Altersklasse wird
gutes Judo gezeigt. Jeder gab sein Bestes. Ging es hier nicht nur um den
Sieg, sondern auch um die begehrten Punkte für die Top-Ten-Wertung, eine
Jahreswertung für die jeweils 10 besten Atlethen ihrer Altersklasse. Diese
werden immer am Ende des Jahren beim Top-Ten-Turnier des Bezirks Oberpfalz
gekürt. In dieser Altersklasse trat auch Marina Penno vom heimischen TSV an.
Nachdem Marina ihren ersten Kampf gegen Julia Weig vom TB Weiden sicher
gewann, hatte sie im Kampf um Platz 1 gegen Nathalie Schlosser (Detag
Wernberg) mehrmals die Chance auf den Sieg. Letztendlich musste sie sich
jedoch wegen einer kleinen Unachtsamkeit geschlagen geben und belegte Platz
2.
Die beiden Bezirksjugendleiter Karl Ertel (1. JC Weiden, weibliche Jugend)
und Dr. Jörg Pfeil (SG Waldetzenberg, männliche Jugend) bedankten sich beim
Veranstalter, der Judoabteilung des TSV, und dessen vielen Helfern für die
reibungslose und zügige Durchführung der beiden Turniere. Auch
Abteilungsleiter Baumann war hoch erfreut über das Engagement der Eltern und
Verantwortlichen, die eine Turnierausrichtung erst möglich gemacht haben und
bedankt sich auf diesem Wege nochmals recht herzlich.
Bereits für das
nächste Jahr ist wieder ein Judoturnier in Schwandorf geplant.
Marino Penno vom TSV 1880 Schwandorf in Aktion!!
3. Platz für die Oberpfalz beim Bayernpokal
Am 25.07.2004 fand in Höchberg der Bayernpokal statt. Im Vergleich aller
bayerischen Bezirksmannschaften konnten nach spannenden Kämpfen die Mädchen
der Oberpfalz das Ergebnis vom Vorjahr wiederholen. Sie wurden 3. und
scheiterten nur knapp im Kampf um den Einzug ins Finale. Mit dabei waren
Barbara Baumann und Marina Penno vom TSV 1880 Schwandorf e. V. Während
Barbara bereits im 3. Jahr dem Kader angehört, war es für Marina das erste
Mal, dass sie in den Kader berufen wurde.
Barbara Baumann (mittlere Reihe rechts) und Marino Penno (vordere Reihe mitte) vom TSV 1880 Schwandorf im Bezirkskader. Rechts Wolfgang Baumann (rechts, rotes Hemd), der Abteilungsleiter der Judo Abteilung.
Marina Penno 5. bei den nordbayerischen Judo-Einzelmeisterschaften
Am 04.07.04 fanden in Dinkelsbühl die nordbayerischen
Judo-Einzelmeisterschaften in der Altersklasse U- 13 statt. Am Start war
auch TSV-Judoka Marina Penno.
Gleich im ersten Kampf siegte sie mühelos durch Ippon gegen Sarah Hofbeck
vom TV Fürth. Im zweiten Kanpf stand sie Jasmin Bach vom heimischen TSV
Dinkelsbühl gegenüber. Nach langem Hin und Her schaffte Marina es
schließlich, ihre Gegnerin in den Haltegriff zu bekommen und diesen über die
Zeit zu halten.
Im Kampf um den Einzug ins Finale unterlag Marina
schließlich nach erbittertem Kampf Petra Hartlaub vom TV Elsenfeld.
Im Kampf
um den dritten Platz traf sie dann in einem oberpfälzer Duell auf Natalie
Schlosser vom TSV Detag Wernberg. Nachdem es lange aussah, als gäbe es keine
Siegerin, war schließlich Natalie die Glücklichere und konnte den Kampf für
sich entscheiden. Marina Penno wurde 5. und qualifizierte sich somit für die
Bayerische Meisterschaft, die am 18.07. in Weiden stattfand. Hier belegte
sie Platz 9.

Gürtelprüfung der Judoabteilung
Am 30.03.2004 fand bei der Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf e. V. eine
Gürtelprüfung statt. Nicht weniger als 15 aufgeregte Judokas warteten
darauf, ihr im Training erlerntes Können vor den beiden Prüfern, Werner
Bühler (TV Furth i. W.) und Dr. Jörg Pfeil (SG Waldetzenberg), zu zeigen.
Zwei Prüfer waren nach der Prüfungsordnung des BJV deshalb nötig, weil
Marina Penno bereits die Prüfung zum 4. Kyu (orange-grün) ablegte.
Nachdem
alle Prüflinge neben Fallschule und Standtechniken auch das Bodenprogramm
absolviert hatten, musste Katharina Dreher altersbedingt (ab 14 Jahren)
zusätzlich auch noch den Selbstverteidigungsteil zeigen.
Nach Auswertung der
Ergebnisse lobten Werner Bühler und Dr. Jörg Pfeil die hervorragende Arbeit
der beiden Trainer Herbert Messer und Barbara Baumann, hatten doch alle
Prüflinge die Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Auch den bei der
Prüfung anwesenden Eltern war die Erleichterung ebenfalls anzusehen. Die
Urkunden und neuen Gürtel wurden von Abteilungsleiter Wolfgang Baumann im
einzelnen an Sebastian Erling, Christian Ettl, Stefan Kern, Dominik
Linseele, Samuel Matthiesen (beste Prüfung), Alexander Piontek, Christine
Redl (alle Weiß/Gelbgurt), Katharina Dreher, Andreas Kern, Patrick Stahl,
Daniel Alexander, Simon Matthiesen, Markus Scholz (alle Gelbgurt), Florian
Hanisch (Gelb/Orangegurt) sowie Marina Penno (Orange/Grüngurt) überreicht.
Vier Judoka haben durch die bestandene Prüfung ab sofort die Möglichkeit,
das erlernte Können erstmals auch in den im laufenden Jahr stattfindenden
Wettkämpfen umzusetzten.

Große Freude bei den Judo-Flöhen!
Jahreshauptversammlung der Judoabteilung
Am 07.02.2004 fand um 18.00 Uhr in der TSV-Gaststätte die
Jahreshauptversammlung der Judoabteilung statt. Die Veranstaltung war mit
über 30 Interessierten sehr gut besucht. Neben der Presse (MZ) konnte der
alte und neue Abteilungsleiter Wolfgang Baumann auch den Präsidenten des
TSV, Herrn Josef Zetterer, begrüßen.
Nach den Berichten der einzelnen
Funktionsträger wurde unter dem in der Versammlung gewählten
Wahlvorsitzenden Gerd Diermeier die neue Abteilungsleitung gewählt. Die
einzelnen Funktionsträger können auf der Seite Ansprechpartner nachgelesen
werden.
Abteilungsleiter Wolfgang Baumann hielt im Anschluß an die Wahl einen
Vortrag, der sich mit dem Thema Allgemeines über Judo beschäftigte. Nicht
nur die neuen Mitglieder und Eltern konnten so einiges Wissenswertes über
die Entstehung, die Verbandsstruktur, das Trainings- und Wettkampfgeschehen
sowie den Ablauf und die Voraussetzungen für eine Gürtelprüfung erfahren.
Nachdem auch noch einige in nächster Zeit anstehende Termine bekanntgegeben
wurden, bot Baumann den Eltern noch die Möglichkeit, Trainingsanzüge mit
Abteilungslogo nachzubestellen, bevor die Versammlung um 20.00 Uhr
geschlossen wurde.
TSV-Judo-Nachwuchs erfolgreich - Zweimal Silber bei Saisoneröffnung
Gleich zweimal erfolgreich kämpften die Judo-Mädchen in der Altersklasse U-13 des TSV 1880 Schwandorf e. V. am 18.01.2004 beim Saisoneröffnungsturnier, das dieses Jahr der 1. JC Weiden veranstaltete.
Marina Penno, die dieser Altersklasse bereits letztes Jahr angehörte, verlor gleich zu Beginn ihren Kampf gegen Anne-Christine Bartos (SV Tiefenbach) unglücklich durch einen Koka (kleine Wertung). In der darauf folgenden Begegnung gegen Verena Würth (1. JC Weiden) war ihr die Verbissenheit anzumerken und sie gewann letztendlich auch verdient durch Ippon.
Neu am Schwandorfer Judohimmel ist Janine Kleidl. Janine, die erst im November 2003 ihre Gelbgurtprüfung mit Erfolg abgelegt hatte, musste sich im ersten Kampf mit Nicole Neumann vom SV DJK/TuS Grafenwöhr auseinandersetzen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewann sie diesen jedoch souverän durch Ippon. Im zweiten Kampf traf sie auf Sarah Quirrenbach-Preuß (JKC Kümmersbruck), die ihr ebenfalls nur wenig Probleme bereitete. Die Folge: Sieg durch Ippon. Lediglich im letzten Kampf hatte sie mit Melody Fernandez-Aragon (TB Weiden) eine schwere Aufgabe vor sich. Sie kämpfte jedoch bis zum Schluss tapfer durch und musste sich nur wegen einer Verwarnung geschlagen geben. Der zweite Platz war am Ende ebenso wie die Silbermedaille von Marina Penno hoch verdient.
Bereits am Samstag kämpften die beiden U-17 Judoka Barbara Baumann und Sebastian Dreher um die Oberpfalzmeisterschaft in Rötz. Barbara erreichte einen 5., Sebastian einen 3. Platz. Beide haben sich dadurch für die nordbayerische Meisterschaft in 2 Wochen in Altenfurt qualifiziert.
| Ipponsieg von Marina (blauer Anzug) | Janine (2. v. l.) bei der Siegerehrung |
Neue Farben bei TSV-Judokas
Am 18. November fand bei der Judoabteilung des TSV 1880 Schwandorf e. V.
wieder einmal eine Gürtelprüfung statt. Nicht weniger als sechs aufgeregte
Judokas warteten darauf, ihr im Training erlerntes Könne vor dem Prüfer,
Werner Bühler (TV Furth i. W.), zu zeigen.
Nachdem alle Prüflinge neben Fallschule und Standtechniken auch das Bodenprogramm absolviert hatten,
musste Sebastian Dreher altersbedingt (ab 14 Jahren) zusätzlich auch noch
den Selbstverteidigungsteil zeigen.
Nach Auswertung der Ergebnisse lobte
Werner Bühler die hervorragende Arbeit des Trainers Herbert Messer, hatten
doch alle Prüflinge die Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Die
Urkunden und neuen Gürtel konnten von Abteilungsleiter Wolfgang Baumann im
einzelnen Florian Baringer, Janine Kleidl, Florian Lee, Edith Swierzyk und
Robin Wagner (alle Gelbgurt) sowie Sebastian Dreher (Orangegurt) entgegen
nehmen.
Die Möglichkeit, das erlernte Können im Wettkampf umzusetzten,
besteht für die Judoka des TSV bereits am kommenden Wochenende beim
Top-Ten-Turnier in Burglengenfeld sowie beim Grenzlandpokal in Weiden eine
Woche später.